Gymnasium auf den Seelower Höhen

Schulprogramm

 

Gymnasium mit offenem Ganztagsangebot für die Sekundarstufe I

 

Gymnasium auf den Seelower Höhen

Bertolt-Brecht-Str. 3

D-15306  Seelow

Tel.: (03346) 415  /  Fax: (03346) 843030

e-mail: Gymnasium.Seelow@t-online.de     Internet: www.Gymnasium-Seelow.de

 

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Inhalt

                                                                                                                                             Seite

 

Anlagen. 3

Das Schulprogramm als Prozess. 4

Unser Leitbild. 5

Unser Gymnasium, unsere Schüler, unsere Eltern, unsere Lehrer 6

Selbstevaluation in Schulen  (SEIS) 8

Teilnahme an der Schulvisitation im Land Brandenburg. 10

Chronik. 11

Der Unterricht am Gymnasium auf den Seelower Höhen. 13

Deutsch. 14

Fremdsprachen. 15

Mathematik und Naturwissenschaften. 16

Gesellschaftswissenschaften. 17

Kunst und Musik. 18

Sport 19

Der „offene Ganztag“ für die Schüler der Sekundarstufe I 20

Entwicklung von Medienkompetenz. 21

Grundsätze der Bewertung von Schülerleistungen. 22

Förderung, Beratung und Betreuung. 23

Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrern. 23

Fortbildung für Lehrkräfte am Gymnasium auf den Seelower Höhen. 24

Evaluation. 26

Konzept für die Studien- und Berufsorientierung der Sekundarstufe II 27

Anlagen

1                 „Verlässliche Schule“  (Vertretungskonzept)

2                 Ganztagskonzept

3                 Medienentwicklungsplan  (MEP)

4                 Bewertung von Schülerleistungen (mündliche Mitarbeit, Vorträge und Präsentationen, Gruppenarbeit)

5                 Schulfahrtenkonzept  2014/15

 

 

 

 

6. Auflage, Februar 2015

 

Das Schulprogramm als Prozess

Mit diesem Schulprogramm möchten wir Schüler[1] und Eltern, mithin alle an unserer Schule interessierte Menschen, darüber informieren, was wir mit unserer gemeinsamen schulischen Arbeit erreichen wollen. Gleichzeitig ist es für uns ein wichtiges Instrument der Planung, Gestaltung und Überprüfung unserer Arbeit.

 

Dieses Schulprogramm ist ein Gemeinschaftswerk des gesamten Kollegiums unseres Gymnasiums im Zusammenwirken mit unseren Eltern und Schülern. Seine Erarbeitung begann im Herbst 2006 mit dem Entwickeln der Leitideen sowie der konkrete Arbeitsplanung und den ersten Teilkapiteln. Der Entwurf wurde vielfach in unterschiedlichen Gremien diskutiert, entsprechend modifiziert und erhielt u.a. durch eine Tagung mit Professor Otto Herz, als Moderator, besondere Impulse.

Zusätzlich konnten wir jene Erfahrungen nutzen, die wir seit der Entwicklung unseres ersten Schulprogramms im Jahr 1999 und dessen Überarbeitung im Jahr 2003 sammelten. Zudem haben wir uns an ausgewählter einschlägiger Literatur, an Erfahrungsberichten anderer Schulen sowie an den schulprogrammatischen Richtlinien des Landes Brandenburg orientiert.

Geleitet wurde die Arbeit durch die Steuergruppe, die jetzt auch die Verantwortung für das Fortschreiben des Programms, des Arbeitsplans, des Schulfahrtenkonzepts sowie die schulinterne Evaluation trägt.

Hinzu kamen die Ergebnisse der Befragungen „Selbstevaluation in Schulen“ (SEIS) im März 2007, im Februar 2013 sowie der Visitationen in den Jahren 2005 (freiwilliges Pilotprojekt), 2009 und 2014.  Die Ergebnisse dieser internen und externen Evaluationen führten uns präzise den „Ist-Zustand“ unserer schulischen Arbeit vor Augen und beeinflussten somit maßgeblich den weiteren Entwicklungsprozess.

Die Auswertung der Ergebnisse der SEIS und der Visitationen war ein Prozess für sich, in den neben Schülern, Eltern und Lehrern auch Vertreter des Schulträgers und des Staatlichen Schulamtes eingebunden waren.

Die Auswertungen mehrerer Meinungsbilder waren Gegenstand weiterer Diskussionen in allen schulischen Gremien. So ist das „Projekt Schulprogramm“ bis heute Anlass und Gegenstand der Diskussion über Inhalte und Methoden geblieben.

 

Aber nicht allein das Vorhandensein dieser repräsentativen Daten bot Anlass für die Überarbeitung unseres Schulprogramms. Es existierten überdies eine Vielzahl neuer Bedingungen und Herausforderungen, wie etwa die Profilierung als „offene Ganztagsschule“ oder die Verkürzung der Schulzeit auf 12 Jahre.

 

Der Rückgang der Schülerzahlen in einer veränderten Schullandschaft veranlasste uns zu  Überlegungen, wie wir die Qualität und Attraktivität unseres Gymnasiums als einer bedeutsamen Bildungseinrichtungen im Landkreis Märkisch Oderland und in der Kreisstadt Seelow nicht nur halten, sondern auch verbessern können.

Leistungsbereit, kommunikativ, werteorientiert und selbstbewusst in die Zukunft.

Unser Leitbild

Wir wollen junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern, damit sie ihr Leben in unserer Gesellschaft kompetent und eigenständig gestalten können. Dafür bieten wir ihnen eine pädagogisch differenzierte, wissenschaftspropädeutische Allgemein-bildung.

Deshalb

sind wir eine Schule, in der jeder bestmögliche Ergebnisse in einer angenehmen Arbeits-atmosphäre erbringen kann. Leistungsbereitschaft wird anerkannt, gefordert und gefördert. So schaffen wir eine solide Grundlage für das Leben in einer sozialen Leistungsgesellschaft.
                                                                                                                                    (Leistung)

Deshalb

sind wir eine Schule, in der sich alle wohl fühlen und jeder seinen Platz finden kann. Unsere Schule versteht sich als Lebensraum und will jedem helfen, sich selbst zu erkennen und sich in unserer Gesellschaft sowie in einer globalen Welt orientieren zu können.                                                                                                                            (Identifikation)

Deshalb

sind wir eine Schule, in der gegenseitiges Verstehen die Voraussetzung gemeinsamen Arbei-tens ist. Daher gehen wir stets offen, sachlich und respektvoll miteinander um;  das Konfliktmedium ist das Wort, die Verständigung das Ziel.                         (Kommunikation)

Deshalb

sind wir eine Schule,  in der auf der Grundlage eines Wertekonsenses Regeln für das Zusammenleben bestehen. Eigenverantwortung und Engagement sind das Ziel dieses Prozesses, der gemeinsam gestaltet wird.                                    (Regeln und Verantwortung)

Unser Gymnasium, unsere Schüler, unsere Eltern, unsere Lehrer

Das Gymnasium auf den Seelower Höhen (bis 1990 Erweiterte Oberschule) ist seit über 50 Jahren eine höhere Bildungseinrichtung. Wir bieten als öffentliche Schule, mit dem Landkreis als Schulträger, eine kostenlose, moderne und wissenschaftspropädeutische Allgemeinbildung an, die unseren Absolventen einen auf solidem Wissen und Können basierenden Einstieg in die akademische oder berufliche Laufbahn ermöglicht.

Die Bildung und Erziehung in unserem Gymnasium ist an keine Weltanschauung oder Religion gebunden, wenngleich diese auch thematisiert werden. Für unsere Arbeit sind zudem regionale, soziale Aspekte sowie Besonderheiten unseres schulischen Lebens relevant.

 

An unserem Gymnasium lernen gegenwärtig (Schuljahr 2014/15)  361 Schüler, die von 29 Lehrkräften unterrichtet und betreut werden. Das  Einzugsgebiet in unserer ländlichen Region ist eines der größten bundesweit, so dass die Unterrichtszeiten und Ganztagsgestaltung auch durch den Schülertransport bestimmt werden. Durch den Geburtenrückgang im Land Brandenburg und die Abwanderung aus der Region sind die Schülerzahlen insgesamt rückgängig.

Schuljahr

Anzahl der Schüler

Anzahl der Lehrkräfte

1949

42

 

2002/03

734

54

2005/06

658

55

2006/07

671

53

2007/08

544

49

2008/09

495

42

2009/10

440

39

2010/11

382

35

2011/12

395

35

2012/13

386

28

2013/14

390

30

2014/15

361

29

Tab. 1: Anzahl der Schüler bzw. der Lehrkräfte

Gegenwärtig gibt es im Jahrgang 7 zwei, in den Jahrgängen 8-10 jeweils drei Klassen, denen ein großes Spektrum an Unterrichtsfächern angeboten wird. Ab der Klassenstufe 9 belegen die Schüler zudem ein Wahlpflichtfach und Schwerpunktfächer. Ab der Klassenstufe 11 werden Kurse auf grundlegendem Leistungsniveau (GAN) belegt. Die von den Schülern gewählten Kurse auf erhöhtem Leistungsniveau (EAN) sind gleichzeitig mögliche  Prüfungsfächer. In der Sekundarstufe II legen wir unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben wiederum Wert auf fachliche Vielfalt. Für die Schüler der Sekundarstufe I eröffnen wir im Rahmen des „offenen Ganztages“ zusätzliche Möglichkeiten der Betreuung, Erziehung, sinnvollen Freizeitgestaltung sowie zum Lernen und Üben, häufig gemeinsam mit dem eigenen Fachlehrer.

Unsere Schule besteht aus vier Gebäuden mit einem umfassenden Raumangebot. Die technische Ausstattung entspricht den aktuellen Standards, um einen modernen Unterricht in allen Fächern zu ermöglichen. Dazu zählen drei PC-Räume, die nicht nur vom Informatik-Unterricht genutzt werden. Neben „mobilen Medienstationen“ in den einzelnen Fachbe-reichen, die an das Schulnetz und Internet angeschlossen sind, gehören in allen Räumen Overheadprojektoren zur Grundausstattung. Darüber hinaus gibt es für den Unterricht mehrere Videorekorder, Kameras, Fernseher, CD-, DVD – Player und Beamer als Präsentationstechnik und zwei Räume sind mit einer interaktiven elektronischen Tafel  ausgestattet.

Organisatorisch basiert unsere Arbeit für die Klassenstufe 7 auf dem Klassenraumprinzip. Ab der Klassenstufe 8 findet der Unterricht möglichst in den Räumen des Fachlehrers statt.

Raumart

Anzahl

Allgemeine Unterrichtsräume

20

Fachräume für den sprachlich-künstlerischen Bereich

6

Fachräume für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich

7

Fachräume für den gesellschaftswissenschaftlichen Bereich

6

PC-Räume

3

Räume mit interaktiver elektronischer Tafel

2

Sporthalle, Sportplatz, Cafeteria mit Bühne und Bibliothek

je 1

Tab.2: Anzahl und Art der Unterrichtsräume

In der Cafeteria stehen den Schülern neben drei Kursräumen eine Bibliothek mit zahlreichen Lehrbüchern, zusätzlicher Literatur sowie vier Computern (mit Internetanschluss) für die selbständige Arbeit zur Verfügung. Des Weiteren besteht hier die Möglichkeit, einen Imbiss oder ein Mittagessen einzunehmen sowie die Pausen und Freistunden zu verbringen. Die variable Bühne erlaubt es zudem, unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen den jeweiligen Bedingungen entsprechend zu gestalten.

Für den Sportunterricht steht neben der auf dem Schulgelände befindlichen Sporthalle auch das Stadion des Sportvereins Victoria Seelow e. V. mit einer Tartanbahn zur Verfügung. Darüber hinaus können die Schüler die Tennisanlage des Tennisclubs Seelow e.V. nutzen.

 

Selbstevaluation in Schulen  (SEIS)

Im Schuljahr 2012/13 haben wir unsere Arbeit zum zweiten Mal einer kritischen Qualitätsprüfung im Rahmen der schulinternen Selbstevaluation (SEIS) unterzogen. Diese Studie wurde durch SEIS Deutschland und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg ermöglicht. Alle Lehrkräfte, die Schüler der 9. und 11. Jahrgangsstufen und deren Eltern sowie außerschulische Kooperationspartner sollten ihre wertenden Beobachtungen zum Schulleben wiedergeben.

Gruppe

Befragte

absolut

Rücklaufquote absolut

Rücklaufquote

in %

Schüler – Klasse 9

68

67

99

Eltern – Klasse 9

68

48

71

Schüler – Klasse 11

50

47

94

Eltern – Klasse 11

50

36

72

Lehrer

28

27

96

Außerschulische Kooperationspartner

5

5

100

Tab. 3:  Beteiligung von Schülern, Eltern, Lehrern und Kooperationspartnern an der Befragung

Die Evaluation gibt Auskunft über das Erfüllen der Anforderungen in 7 Qualitätsbereichen:

  1. Ergebnisse der schulischen Arbeit,
  2. Lernen und Lehren,
  3. Schulkultur,
  4. Führung und Schulmanagement,
  5. Professionalität der Lehrkräfte,
  6. Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung,
  7. Ganztag.

 

Jeder dieser Bereiche war wiederum in einzelne Kriterien mit konkreten Fragen / Thesen unterteilt. 

Besonders gute Werte zeigen sich innerhalb des Qualitätsbereichs 1 (Ergebnisse) bei den Befragten im Hinblick auf die von den Schülern erlernten personalen, fachlichen und methodischen Kompetenzen. Die Schüler der 9. Klassen schätzen besonders, dass sie gut mit anderen zusammenarbeiten und gleichwohl auch eigenständig Aufgaben lösen können. Die Eltern dieser Stufe schätzen besonders, dass die Schule ihrem Kind hilft, gut mit anderen auszukommen, dass sie im Unterricht wichtige Dinge lernen und schicken ihre Kinder gern in unsere Schule. Die Schüler der Stufe 11 können sich selbständig Ziele setzen sowie die Meinungen anderer respektieren und auf diese angemessen eingehen. Probleme verorten die Schüler beider befragter Stufen beim Erwerb praktischer Handlungskompetenzen zum schonenden Umgang mit der Umwelt. Konsequenz: Wir müssen unsere Schüler fachübergreifend noch mehr zu ökologischem Handeln befähigen.

Im Qualitätsbereich 2 (Lernen und Lehren) schätzen alle Schüler die  Breite der zur Verfügung stehenden traditionellen und digitalen Lernhilfen und Materialien. Schüler, Eltern und Lehrer sind sich darin einig, dass die Kriterien für gute Leistungen transparent sind. Genau im Hinblick auf dieses Kriterium gab es im Jahr 2007 Kritik und es ist zu erkennen, dass wir als Schule daraus inzwischen die richtigen Konsequenzen gezogen haben. Kritisch wird von den Schülern beider Stufen in der Befragung 2013 das zu seltene Nutzen außerschulischer Lernorte gesehen. Im Unterricht wünschen sie sich eine noch gezieltere individuelle Rückmeldung zu den erbrachten Leistungen.  Konsequenz: Wir benötigen im Unterricht mehr Zeit für individuelles Arbeiten.       

Im Qualitätsbereich 3 (Schulkultur) können wir in den Daten eine hohe Zustimmung zur Aussage erkennen, dass guter Einsatz und gute Leistungen in der Schule anerkannt werden, vor allem bei den Schülern der Klassenstufe 9 (81%;  Stufe 11: 64%). Hier liegen die Werte sogar etwas über den Referenzwerten (vergleichbare Schulen im Land und in der Bundesrepublik) und spürbar höher als in der ersten SEIS-Befragung im Jahr 2007.  Alle befragten Schüler schätzen das vielfältige kulturelle schulische und außerschulische Angebot, loben das u.a. auf vernünftigen Verhaltensregeln basierende soziale Klima. Natürlich wollen unsere Schüler noch zufriedener mit der Schule insgesamt sein.

Im Qualitätsbereich 4 (Führung und Schulmanagement) wird deutlich, dass alle Befragten die gute Organisation des Unterrichts anerkennen. Zudem ist eine große Anzahl der Befragten der Meinung, dass es klare Entwicklungsperspektiven gibt und dass Vereinbarungen eingehalten werden.

Im Qualitätsbereich 5 (Professionalität der Lehrkräfte) drücken die Lehrkräfte überwiegend aus, dass sie die in Fortbildungen erhaltenen Impulse in ihrem Unterricht umsetzen können,  wissen das harmonische Klima im Kollegium zu schätzen, wünschen sich aber auch etwas mehr Entlastung bei besonderem Einsatz. Die Schüler heben positiv hervor, dass Unterricht selten fachfremd erteilt wird und in jedem Fall ein Ort des Lernens ist. 

Im Qualitätsbereich 6 (Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung) stellen Eltern, Schüler und Lehrkräfte übereinstimmend fest, dass alle gemeinsam am Erfolg unseres Gymnasiums arbeiten und die dafür relevanten Ziele und Werte verständlich und akzeptabel sind. Der Blick auf die Daten lässt aber auch den Wunsch nach noch stärkerer Berücksichtigung der Ideen und Initiativen v.a. seitens der Lernenden und Lehrenden beim Treffen schulinterner  Entscheidungen deutlich werden.   

Im Qualitätsbereich 7 (Ganztag) wird deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler die abwechslungsreichen Angebote gerne annehmen, sie als Bereicherung des Schullebens empfinden und einen persönlichen kognitiven und sozialen Zugewinn spüren. Der inhaltliche Zusammenhang mit dem Unterricht ist für die Mehrzahl der Teilnehmer erkennbar. Sie möchten aber mehr bei der Planung zusätzlicher Lernangebote beteiligt sein und stärker im sozialen und kulturellen Umfeld der Schule aktiv sein.   

 

Im Vergleich beider Befragungen (2007 und 2013) lassen sich deutliche Verbesserungen in allen 7 Qualitätsbereichen erkennen und die Hinweise auf einige Schwachpunkte sind ein Anreiz für die weitere Verbesserung unserer pädagogischen Arbeit.

 

 

Teilnahme an der Schulvisitation im Land Brandenburg

 

Unser Gymnasium hat sich bereits dreimal einer externen Evaluation in Gestalt einer Schulvisitation unterzogen: in der Pilotphase im Jahr 2005, im November 2009 und im Februar 2014.  Die in den Visitationsberichten dargelegten Ergebnisse wurden zur Grundlage für die weitere Verbesserung unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit.

 

Einige Ergebnisse der Visitation im Februar 2014   

 

Auf der Grundlage von online-Befragungen der Eltern, Schüler und Lehrer, von Individual-und Gruppengesprächen, von Unterrichtsbeobachtungen sowie von Dokumentenanalysen kamen die Visitatoren zu einer sehr guten Gesamteinschätzung der Bildungs- und Erziehungsarbeit an unserem Gymnasium und konnten zudem deutliche Verbesserungen im Vergleich zur Visitation im Jahr 2009 feststellen. In den 16 mit einer Note versehenen Profilmerkmalen (4= überwiegend stark, 3 = eher stark als schwach, 2 = eher schwach als stark, 1 = überwiegend schwach) wurden 12  mal die Note 4, 13 mal die Note 3, 1 mal die Note 2 vergeben. Das erfüllt uns alle mit Stolz und festigt den guten Ruf unseres Gymnasiums im Landkreis.

Von besonderer Bedeutung für unsere pädagogische Arbeit sind die guten Ergebnisse im Qualitätsbereich 2 (Lehren und Lernen). Hier wurde im Ergebnis der Unterrichtsbeobachtungen festgestellt, dass der methodisch vielfältige Unterricht zweckmäßig organisiert und strukturiert und somit effizient ist, dass die Schüler ihre Arbeitszeit intensiv nutzen und aktive Lernprozesse das Bild prägen. Den Lehrkräften wird ein professionelles Verhalten bescheinigt, welches die Lernenden respektiert und dem Arbeitsklima insgesamt förderlich ist. Gewisse Reserven bemerkten die Visitatoren im Bereich der Differenzierung und der individuellen Förderung der Schüler im Unterricht.

Der vollständige Visitationsbericht kann in den Schulporträts auf dem Brandenburger Bildungsserver eingesehen werden.

 

www.bildung-brandenburg.de/schulportraets

 

 

 

 

Chronik

 

1949

Gründung und Eröffnung der Erweiterten Oberschule (EOS) Seelow in der Ernst-Thälmann-Straße

1952/53

Erste Abiturprüfung mit 30 Schülern

1953

Politische Verfolgung einiger Lehrkräfte, Mitarbeiter  und Schüler

1958/59

Einführung eines Unterrichtstages in der Produktion (UTP)

1962

In der vierjährigen Oberschulzeit konnten mit dem Abitur Facharbeiterbriefe (z. B. Bauarbeiter, Gärtner) erworben werden.

1973

Schulneubau in der Bertolt-Brecht-Straße 3 (heutiger Standort)

Oktober 1974

Schule erhält den Namen „Karl Marx“

1982

Umwandlung der EOS in eine Polytechnische Oberschule - POS (Klasse 1-10) mit EOS - Stufe (Klasse 11-12)

1986/87

Einführung des Faches Informatik (Kl. 11)

1989/90

Politische Wende in der DDR, Bildungsreform, Schulstrukturen in Brandenburg in Anlehnung an das Partnerland Nordrhein-Westfalen

1991

Gymnasium etabliert sich vierzügig; anwachsende Schülerzahlen führen zu einer problematischen Raum- und Unterrichtssituation

1994/95

Erste Abiturprüfung nach neuem Recht

März 1996

Einweihung eines weiteren Unterrichtsgebäudes mit 16 Klassenräumen, 4 Nebenräumen und einem Lehrerzimmer

Mai 1997

Neuer Name:  „Gymnasium auf den Seelower Höhen“

1999-2004

Teilnahme am Programm der Bund-Länder-Kommission: „Qualitäts­verbesserung an Schulen und Schulsystemen“ (Brandenburg: SeSuS)

Juni 1999

Teilnahme von 89 Schülern an der Qualitätsunter­suchung an Schulen zum Unterricht im Fach Mathematik des Landes Brandenburg (QuaSUM)

August 2001

Aufnahme der ersten Leistungsprofilklasse (Vorläufer für einen auf 12 Schuljahre verkürzten Abiturlehrgang)

Juni 2002

Gestaltung eines Mittelaltermarktes im Rahmen der 750-Jahr-Feier der Stadt Seelow

November 2002

2. Platz beim Wettbewerb „Innovative Schulen“

Mai 2003

Festveranstaltung „50 Jahre Abitur“

April 2004

Beginn der Partnerschaft mit der senegalesischen Partnerschule (Lycée Rufisque) mit regelmäßigem Lehrer/Schüler-Austausch

August 2004 bis

Juli 2006

Gymnasium nimmt am COMENIUS Programm der EU teil: Thema: Umwelt und Ernährung mit Partnerschulen aus Ballymena (Nordirland), Strasbourg (Frankreich), Domodossola (Italien) und Jerez de la Frontera (Spanien)

März 2005

Teilnahme an einer der Pilot-Schulvisitationen im Land Brandenburg

2005

Partnerschaft / Projektverbund mit einer Schule in Brest (Weißrussland)

August 2006

Eröffnung des offenen Ganztags für die Sekundarstufe I

Juni 2007

Einführung des Ehrenbuchs des Gymnasiums

August 2007

Eröffnung der Cafeteria

2009

Zulassung als Prüfungszentrum für ECDL („Computerführerschein“)

November 2009

Schulvisitation

September 2011

Jubiläum: 20 Jahre Gymnasium

Februar 2014

Schulvisitation

Der Unterricht am Gymnasium auf den Seelower Höhen

Der Unterricht ist die Hauptsache unserer Schule. Alle  Schüler und Lehrer sind gemeinsam bestrebt, den Unterricht interessant, effizient und abwechslungsreich zu gestalten, so dass alle Beteiligten einen Gewinn an Wissen, Kompetenzen und Lebensqualität inmitten einer an-genehmen Arbeitsatmosphäre erfahren.

Unser Verständnis von Lernen bezieht sich sowohl auf kognitives, als auch auf soziales Lernen. Unsere Schüler sollen bei uns alle jene Kompetenzen entwickeln und ausbilden können, die ihnen ein selbständiges Denken und Handeln im Kontext lebenslangen Lernens ermöglichen.

Die Grundlagen für die Unterrichtsgestaltung sind neben den rechtlichen Bedingungen, Fantasie, Kreativität und Engagement.

Einige Schwerpunkte

Sekundarstufe I :

- an die Grundschule anknüpfen, auf die gymnasiale Oberstufe vorbereiten.

  • (Weiter-)Entwicklung von Basiskompetenzen als Grundlage aller Fächer: Lesekom-petenz, Lerntechniken, Gewinnen, Verarbeiten und Auswerten von Informationen, Be-herrschen moderner Präsentationstechniken, Verfassen adressatengerechter Texte in mündlicher und schriftlicher Form,
  • Förderung selbständigen, forschenden, vernetzten Lernens sowie eigenverantwort-lichen Handelns,
  • Nutzen unterschiedlicher Organisationsformen: Projekte, Freiarbeit, Individual- und Gruppenarbeit, kooperative Arbeitsformen,
  • Verstärken des fächerverbindenden und fachübergreifenden Lernens,
  • Praxisorientierung des Lernens u. a. durch Exkursionen und Praktika.

 

Sekundarstufe II:

- an die Sekundarstufe I anknüpfen, auf Hoch-, Fach- und Berufsschule vorbereiten.

  • Konsolidieren und Erweitern der zuvor entwickelten fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen,
  • Verstärken des wissenschaftsorientierten und studienvorbereitenden Charakters des Lernens  (höhere Komplexität, analytische Tiefgründigkeit, souveräne Präsentation der Arbeitsergebnisse, z. B. das Verfassen einer Facharbeit); besondere Bedeutung des Seminarfachs ab Klassenstufe 11
  • Stärkung der Studienmotivation: Studienkompass, gezielte Informationen zu den Anforderungen, Inhalten und Perspektiven einzelner Studienbereiche, Studien-beratung.

Deutsch

Der besondere Beitrag der „Muttersprache“ in Form des Faches Deutsch zur Grund- bzw. Allgemeinbildung eines Heranwachsenden ist von J. G. Herder treffend beschrieben worden:

„Was je der Geist der Menschen aussann, was die Weisen der Vorzeit dachten, kommt, wenn es mir die Vorsehung gegönnt hat, allein durch Sprache zu mir. Durch sie ist meine denkende Seele an die Seele des ersten und vielleicht des letzten Menschen geknüpfet: kurz, Sprache ist der Charakter unserer Vernunft, durch welchen sie allein Gestalt gewinnet und sich fortpflanzt.“

Im Mittelpunkt des Deutschunterrichts stehen folglich die Lernenden als lesende, schreibende, sprechende und urteilende Individuen. In seiner Verbindung von sprachlicher Qualifizierung und ästhetischer Bildung werden die Schüler zur selbstständigen und kompetenten Teilnahme am kulturell-ästhetischen, geistigen, politischen und gesellschaftlichen Leben befähigt. Damit werden sie zunehmend in die Lage versetzt, ihre persönliche und soziokulturelle Identität zu bestimmen. Die Lernenden erschließen sich unterschiedliche Texte in der Vielfalt der jeweiligen Inhalte, Formen, Sprachen und Weltsichten. Sie gewinnen durch Rezeption und Produktion von Texten sprachliche Sicherheit sowie ästhetische und soziale Erfahrungen. Dabei wird ihnen bewusst, dass sie als Leser maßgeblich an der Entstehung des literarischen Werkes beteiligt sind. Zudem entwickeln sie im alltagssprachlichen und wissenschaftlichen Diskurs ihre Fähigkeit, sich mit eigenen und fremden Positionen auseinanderzusetzen und deren Kernideen vermitteln zu können. Diskursfähigkeit stellt für uns eine Grundvoraussetzung demokratischer Partizipation sowohl in der Schule als auch in der Gesellschaft dar. Das Fach Deutsch vermittelt den Schülern grundlegende Kompetenzen, deren sichere Beherrschung Arbeitsvoraussetzung in anderen Fächern ist.

Der Deutschunterricht in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe hat zudem eine wissenschaftspropädeutische und berufsvorbereitende Funktion, weil er auf die Befähigung der Heranwachsenden abzielt, Theorieansätze und Problemlösungsangebote in Beziehung zu setzen und zunehmend das eigene Handeln kritisch zu reflektieren. Sie nähern sich Sach-verhalten fragend an und erproben eigene Lösungsansätze.

Um diese Ziele zu erreichen, bieten wir im Unterricht und unterrichtsergänzend an:

  • mindestens ein Theaterbesuch pro Schuljahr,
  • Theater- bzw. Bildungsfahrten und Exkursionen vgl. „Schulfahrtenkonzept“,
  • Kooperation mit der Stadtbibliothek  (Recherchen, Lesungen, etc.),
  • Gestaltung einer schulinternen Schülerzeitung sowie die Mitarbeit von Schülern unseres Gymnasiums an Beiträgen in der Märkischen Oderzeitung (MOZ),
  • Beteiligung einzelner Schüler an Literaturwettbewerben sowie Förderung ihrer publizisti-schen Tätigkeit,
  • Einbeziehen der Schüler in die Gestaltung des Jahrbuches,
  • Teilnahme an Vergleichsarbeiten,
  • Besuch der Leipziger Buchmesse am Karrieretag, um Einsichten bezüglich des Buchmarktes zu gewinnen sowie sich berufs- und studienorientierend über Berufsmöglichkeiten in der Medienbranche zu informieren.

Deutsch  –  wir haben was zu sagen.

Fremdsprachen

Am Gymnasium auf den Seelower Höhen werden folgende Fremdsprachen angeboten:

► Englisch

- als erste Fremdsprache ab Klasse 7 (an die Grundschule anknüpfend),

► Französisch oder Russisch

- als zweite Fremdsprache beginnend mit der Klasse 7.

 

Am Ende der 10. Klasse wird eine schriftliche Prüfung in Englisch sowie eine mündliche Prüfung in Englisch oder Französisch / Russisch abgelegt; am Ende der 12. Klasse wird im Fach Englisch schriftlich geprüft, ergänzt durch eine mündliche Leistungsfeststellung, wohingegen in Französisch oder Russisch eine mündliche Abiturprüfung nur als gewünschte zusätzliche Prüfung möglich ist.

► Latein

- fakultativ als dritte Fremdsprache ab Klasse 9; „Latinum“ am Ende der 12. Klasse.

Fremdsprachenkompetenz ist für uns ein wesentliches Merkmal moderner Persönlichkeiten und wird in unserer globalen, multikulturellen Welt immer mehr zu einem Element aller Lebens- und Arbeitsbereiche sowie zur Voraussetzung von Studium, Aus- und Fortbildung. Unsere Schüler sollen sich in mindestens zwei Fremdsprachen souverän mündlich und schrift-liche verständigen können. Zudem verstehen wir sie als Schlüssel zu  anderen Kulturen. Neben dem Erlernen dieser Sprachen im Unterricht haben unsere Schüler die Möglichkeit, an Sprachreisen teilzunehmen (vgl. „Schulfahrtenkonzept“), um dabei in authentischen Situa-tionen die Sprache praktizieren und ihre Fähigkeiten erweitern zu können.

Schulpartnerschaften und internationale Projekte:

  • Partnerschaft mit dem Lycée Moderne in Rufisque / Senegal,
  • mit der Schule Nr. 7 in Brest / Weißrussland,
  • Austausch mit Peuple et Culture (PEC) in Clermont-Ferrand,
  • Bildungsfahrten nach Großbritannien, Frankreich oder Russland.

Förderung und Anerkennung besonderer fremdsprachlicher Leistungen

  • Frühförderung Englisch für begabte Grundschüler,
  • „Big Challenge“ – Englisch-Wettbewerb
  • Bundescup Russisch „Amici – spielend Russisch lernen“
  • Apollinaire-Preis der Robert-Bosch-Stiftung für sehr gute Leistungen im Abiturfach Französisch,
  • Beratung zum Erwerb anerkannter (außerschulischer) Sprachzertifikate: Certificate of English) oder DELF (Diplôme d’Etudes de la Langue Française) auf der Grundlage des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR) für Sprachen.

Fremdsprachen erlernen – wir sind multikulturell.

Mathematik und Naturwissenschaften

Dieser Bereich umfasst neben Mathematik die Fächer: Biologie, Physik, Chemie, WAT (Wirtschaft-Arbeit-Technik) und Informatik.

Im Mathematikunterricht entwickeln die Schüler ein besseres Verständnis mathematischer Problemstellungen, Sachverhalte, Begriffsbildungen und Theorien.

Experimentieren, Beobachten, Analysieren, Auswerten, Protokollieren, Begriffs- und Modell-bildung u. a. sind jene praktischen und kognitiven Fähigkeiten, zu denen unser naturwis-senschaftlicher Unterricht die Schüler motiviert und befähigt. Sie diskutieren über die Bedeu-tung der Mathematik und Naturwissenschaften in modernen Gesellschaften, insbesondere für die Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Aspekte, wie Verantwortung und Ethik spielen auch in diesen Fächern eine Rolle.

Unseren Schülern werden in der Sekundarstufe I grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem PC und der Bedienung von Standardsoftware vermittelt. In der Sekundarstufe II können dazu neue Kenntnisse und Fertigkeiten erworben, vorhandene erweitert und vertieft werden z. B. das Erlernen des Programmierens. Das Gymnasium ist als zertifiziertes Testcenter für den europäischen Computerführerschein anerkannt. Die Schüler erhalten die Möglichkeit, sich ihre Kenntnisse mit einem international anerkannten Dokument, dem Europäischen Com-puterführerschein (ECDL), bestätigen zu lassen.

Exkursionen, Wandertage, Praktika, Bildungsfahrten (vgl. „Schulfahrtenkonzept“) und Wett-bewerbe bieten den Schülern die Möglichkeit, ihre erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten anzuwenden und ihre Kompetenzen zu erweitern, sowie vielfältige Beziehungen zur außerschulischen Praxis zu knüpfen. Dazu zählen u. a.:

  • Exkursionen in wissenschaftliche Institute, Museen und Ausstellungen (z. B.: Gläsernes Labor,  Museum für Verkehr und Technik in Berlin, Planetarium in Berlin),
  • Kooperation mit dem ZALF (Zentralinstitut für Agrar- und  Landschaftsforschung) in Müncheberg,
  • Tag der Naturwissenschaften,
  • Frühförderung mathematisch begabter Grundschüler.

Wettbewerbe:

  • Mathematik- und Physikolympiade,
  • Känguru-Wettbewerb,    
  • Bundeswettbewerb Physik,
  • Informatik-Biber.
  • Lego.

Zertifikate:

  • ECDL (verschiedene Module)

Mathematik, Naturwissenschaften  und Informatik –  wir rechnen mit allem.

Gesellschaftswissenschaften

Der gesellschaftswissenschaftliche Unterricht an unserer Schule umfasst in den Klassenstufen

-        7 und 8 jeweils die Fächer Geschichte, Geografie und LER

            (Lebensgestaltung, Ethik, Religion),

-        9 und 10 jeweils das Fach Geschichte (mit ausgewählten Modulen zu Themen der politischen Bildung) und das Fach Geografie,

-        11 und 12 die Fächer Geschichte und Geografie sowie den Seminarkurs Geschichte.

 

Kooperative und individuelle Lernmethoden sowie der Einsatz moderner Medien sollen dazu beitragen, dass unsere Schülerinnen und Schüler befähigt werden, historische und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zu analysieren, zu bewerten und zu präsentieren.

Dabei orientieren wir auf fächerverbindende Projekte und das Ausprägen grundlegender Kompetenzen sowohl im fachwissenschaftlichen als auch sozialen Bereich.

Das Herstellen unmittelbarer regionaler Bezüge soll auch das individuelle Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärken.

 

In diesem Sinne werden neben anderen (von den Fachlehrkräften individuell abgesprochenen Unterrichtsvorhaben) folgende Aktivitäten verbindlich im Schuljahr durchgeführt:

 

-        Religionsphilosophische Projektwoche ( Klasse 11)

-        Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Seelow (Klasse 9 und 10)

-        Teilnahme am Geografie – Wettbewerb „National Geographic“ (Klasse 7 – 10)

-        Geschichtsolympiade (Klasse 7 – 10)

-        Afrika – Projektwoche (Klasse 8)

-        Exkursionen/ Geschichte: Klasse 9 (Gedenkstätte KZ Sachsenhausen mit

                                                                 anschließendem Projekttag)

                                                Klasse 10 (Gedenkstätte Höhenschönhausen)

                                                Klasse 10  (Bundesministerium für Verteidigung)

-        Seminarkurs im Fach Geschichte zum Rahmenthema:

„Unsere Region in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“

 

 

 

Gesellschaftswissenschaften – forschen, woher wir kommen, und diskutieren, wohin wir wollen!

                           

 

 

Kunst und Musik  

Am Gymnasium auf den Seelower Höhen sind der Kunst- und Musikunterricht für alle Schüler der Sekundarstufe I obligatorisch. Der „offene Ganztag“ bietet uns zusätzliche Möglichkeiten, wie z. B. den individuellen Instrumentalunterricht. Zu Beginn der Sekundarstufe II wählen die Schüler zwischen Kunst oder Musik. Das Seminarfach Deutsch enthält eine Theater-Komponente.

Diese zwei Fächer sowie das Theaterspiel erlangen ihre besondere Bedeutung dadurch, dass es hier mit Blick auf die von uns angestrebte ganzheitliche Entwicklung junger Menschen vor allem um die Ausbildung der ästhetischen Sinne sowie der Genuss- und Gestaltungsfähigkeit geht. Zudem werden in diesem Kontext muttersprachliche Kompetenzen entwickelt.  All dies geschieht im Einklang mit dem rationalen Erkennen und Erfahren der Wirklichkeit. Im Rahmen des künstlerisch-musischen Unterrichts werden unter anderen folgende Kompetenzen entwickelt:

  • Wahrnehmen künstlerischer Werke durch das Entwickeln entsprechender visueller, auditiver und weiterer Techniken,
  • Verstehen der inhaltlichen und formal-gestalterischen Aspekte künstlerischer Werke sowie deren Interpretation im zeithistorischen Kontext, 
  • Gestalten eigener künstlerischer Werke.

Bildende und darstellende Kunst sowie Musik bereichern nicht nur das Leben unserer Schü-ler, sondern fachübergreifend und über den Unterricht hinaus auch jenes der gesamten Schule. Musik, Kunst und Theater sind für uns ein wichtige Bindeglieder zwischen Schulleben und Öffentlichkeit und lassen unser Gymnasium zu einem Ort kultureller Begegnung werden.

Dazu gehören:

  • die Internetgalerie:   www.galerie-unartig.de, mit künstlerischen Arbeiten der Schüler,
  • die Abschlussausstellung der Kunstkurse des Abiturjahrgangs, 
  • die Ausstellungen im Schulgebäude und im Ort,
  • die Theateraufführungen,
  • die Musikabende mit Solisten, Gesangs- und Instrumentalgruppen unserer Schule, z.B.  Weihnachtskonzert, Musikcafé,
  • die Programmgestaltung zu Festen und diversen Anlässen innerhalb und außerhalb der      Schule.

 

Kunst & Musik  -  die Welt mit allen Sinnen erfahren.

Sport

Sport ist ein notwendiger Teil der ganzheitlichen Erziehung und gesunden Entwicklung unserer Schüler. Er fördert den individuellen Einsatz, Teamgeist, Disziplin und faires Verhal-ten und motiviert gleichzeitig, sich über die Schulzeit hinaus sportlich zu betätigen, auch als Organisator und Kampfrichter.

In diesem Sinne bieten wir im Rahmen des Unterrichts neben den Standard- bzw. Pflichtdisziplinen (Leichtathletik, Geräteturnen, etc.) überdies Badminton, Tischtennis, Volleyball, Tanz und Aerobic, Joggen, Nordic-Walking, Kegeln sowie Schwimmen an. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Anlässe, bei denen die Schüler ihre Sportlichkeit und Fitness entwickeln und unter Beweis stellen können, wie z.B.:

  • der „Stunden-Paarlauf“,
  • das Schulsportfest,
  • Wettkämpfe des Landkreises MOL,
  • Kreisfinalwettkämpfe „Jugend trainiert für Olympia“ in den Sportarten Volleyball, Tischtennis und Leichtathletik,
  • Wettbewerb des DAK Seelow „Radfahren für die Gesundheit“,
  • Angebote im Ganztag (z. B. Tennis, Volleyball).

Sport – wir bewegen uns.

Der „offene Ganztag“ für die Schüler der Sekundarstufe I

Seit seiner Einrichtung mit Beginn des Schuljahres 2006/07 haben die Schüler der Sekundar-stufe I die Möglichkeit, zusätzlich Ganztagsangebote auszuwählen. Die Teilnahme am Ganz-tag ist freiwillig, aber die Belegung mindestens eines Angebotes wird erwartet.

Die Organisation des Ganztages folgt dem Modell „Schule als Lebensraum“ und zielt ergän-zend zum Unterricht auf eine für die Heranwachsenden sinnvolle Ausgestaltung des Nach-mittags. Hier sollen sie sich aufgehoben fühlen, sollen ihre sozialen, kommunikativen und medialen Kompetenzen weiter entwickeln können. Es besteht zudem die Möglichkeit, mit fachlicher Hilfe Hausaufgaben anzufertigen, seinen Interessen nachzugehen sowie in zahlreichen Projekten, Sportgruppen, Zirkeln, Arbeitsgemeinschaften u. a. seine Freizeit sinnvoll verbringen zu können. Im Rahmen des Ganztages bietet die Schule individuelle Lernzeiten für einzelne Schüler an, um Defizite gezielt und mit Hilfe eines Fachlehrers ausgleichen zu können. Diese Möglichkeit individueller Hilfe ist zeitlich begrenzt. Sollten die Eltern nicht einverstanden sein, können sie dieses Angebot ablehnen.

Mit der Cafeteria verfügen wir seit August 2007 über ein Gebäude, das nicht nur der Mittags- und Imbissversorgung dient, sondern auch Raum für zahlreiche Freizeitaktivitäten und schu-lische Veranstaltungen im Rahmen und außerhalb des Ganztags bietet.

Zusätzlich zu den schulischen Möglichkeiten gibt es Angebote externer Partner, mit denen Kooperationsverträge bestehen. Darin sind die Ziele, Inhalte und Organisationsformen der Zusammenarbeit fixiert. Die Disponibilität der Kooperationspartner sowie vor allem die oft unausgewogene Nachfrage seitens der Schüler können dazu führen, dass nicht immer alle Angebote parallel in jedem Schuljahr zur Verfügung stehen. Die jährliche Evaluation bietet Gelegenheit, an der Art und Gestaltung der Angebote mit zu wirken. Wir kooperieren mit den Partnern:

  • Tennisclub Seelow e.V.
  • Schloss Trebnitz
  • Deutsches Rotes KreuzCVJM
  • Stadtbibliothek Seelow
  • Philatelistenverband Seelow e.V.
  • TSG Seelow e.V.
  • Dampfbäckerei Seelow
  • Gedenkstätte Seelow
  • Schützenverein Seelow 1990 e.V.
  • Rot-Weiß-Diedersdorf  e.V.
  • Zentralinstitut für Agrar- und Landschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg
  • Sparkasse Märkisch-Oderland
  • SV Victoria Seelow e.V.
  • Polizei MOL, Prävention Bereich Seelow
  • Verkehrswacht Seelow e. V.
  • Oberlandesgericht Brandenburg

 

Ganztag am Seelower Gymnasium – hier fühle ich mich wohl.

Entwicklung von Medienkompetenz

Wir leben in einer zunehmend von neuen Medien bestimmten Welt. Medien beeinflussen nicht mehr nur das gesellschaftliche und individuelle Leben; sie werden nachweislich immer mehr zu einer Grundlage, zu einem notwendigen Mittel, um Lebens-, Lern- und Arbeits-anforderungen überhaupt erfüllen zu können.

Auf diese Herausforderung reagiert unser Gymnasium, indem es der Entwicklung von Medienkompetenz im Spektrum einer modernen Allgemeinbildung einen angemessenen Platz einräumt.

 

Unsere Schüler werden zu einem souveränen und verantwortungsvollen Umgang mit modernen Medien befähigt. Dabei hat das Fach Informatik eine wesentliche Funktion und den anderen Fächern kommt im Sinne eines integrativen, fächerverbindenen Ansatzes eine wichtige Funktion zu, dergestalt, dass sie an vorhandene Voraussetzungen seitens der Schüler  anknüpfen, fachspezifische Anwendungsmöglichkeiten bieten und insgesamt die Medien-kompetenz eines jeden Lernenden ausprägen. Ein kompetenter Umgang mit Medien umfasst – einschlägiger Literatur zu Folge – Medienkunde, Medienkritik, Mediennutzung und Mediengestaltung. Diese vier Dimensionen finden bei der Gestaltung des Unterrichts in allen Fächern ihre Berücksichtigung und werden fachspezifisch akzentuiert.   

 

Medien, mit denen unsere Schülerinnen und Schüler kompetent umgehen lernen müssen, sind neben der Muttersprache, den traditionellen Lehrmaterialien und den Printmedien auch Rundfunk, Fernsehen, CD, DVD- und Videotechnik, Telefon, MP3, Präsentationsgeräte (z.B. Overheadprojektoren, Beamer, smartboard), Computer und Internet.

Für die Entwicklung des umfassenden Medienkonzepts sowie dessen praktische Umsetzung und Evaluation ist das eigens dafür gegründete MEP-Team unter der Leitung des Oberstufenkoordinators verantwortlich.

 

Grundsätze der Bewertung von Schülerleistungen                          

Leistungsbewertungen sind notwendiger Bestandteil des pädagogischen Prozesses und schätzen den Stand der Kompetenzentwicklung jedes Schülers ein. Sie basieren auf verifizierten Kriterien und werden didaktisch-methodisch reflektiert in den Unterrichtsverlauf integriert.

Bei der Bewertung der Leistungen unserer Schüler gelten die Grundsätze der Objektivität, Transparenz und Gerechtigkeit.

 

Gesetzliche Grundlagen:

►Brandenburgisches Schulgesetz (in der Fassung von 2014, insbes. Abschn. 3)

►VV zur Leistungsbewertung in den Schulen des Landes Brandenburg (in der Fassung vom 21.07.2011)

Zudem basiert die Leistungsbewertung an unserem Gymnasium auf den von unseren schulischen Gremien gefassten Beschlüssen   (vgl. Anlage 4)

a)     zu Kriterien für die mündliche Mitarbeitsnote (Beschluss der Lehrerkonferenz v. 28.06.2010),

b)     zu Kriterien für die Bewertung von mündlichen Vorträgen und Präsentationen (Beschluss der Lehrerkonferenz v. 19.01.2011),

c)     zum Protokollieren und Bewertung von Gruppenarbeit (Beschluss der Lehrerkonferenz v. 11.06.2012)

 

Die Bewertung der Leistungen der Schüler der Sekundarstufe I erfolgt durch Noten im Spektrum von 1 – 6. Am Ende eines jeden Schuljahres wird das Arbeits- und Sozialverhalten (ASOV) der Schüler eingeschätzt.

Die Bewertung der Leistungen der Schüler in der Sekundarstufe II erfolgt primär durch Punkte im Spektrum von 15 – 0 (ggf. auch Noten mit Tendenz).

 

Zudem gibt es für alle Lernenden motivierende verbale Bewertungen seitens der Fachlehrkräfte und regelmäßige individuelle Gespräche.

 

Die in jedem Halbjahr stattfindenden Elterngespräche bieten ebenfalls die Möglichkeit, das Leistungsvermögen und den Stand der Entwicklung der Schülerpersönlichkeit festzustellen und weitere Schritte festzulegen.

Ungefähr zur Hälfte eines jeden Halbjahres, im Vorfeld der Elterngespräche, werden die Schüler und Eltern mit Hilfe von „Quartalsnoten“ über den aktuellen Leistungsstand informiert.

 

Förderung, Beratung und Betreuung

Das sind allesamt Ansprüche, denen auch der Unterricht gerecht wird. Aber wir wollen mehr:

Förderung im Unterricht

  • Planung und didaktisch-methodische Gestaltung des Unterrichts unter Berücksich-tigung einer angemessenen bzw. individuell zugeschnittenen Differenzierung  (inhaltlich, methodisch, Arbeitsumfang und –tempo, Leistungsbewertung, individuelle Hilfen),
  • zusätzliche, weiterführende Aufgaben für einzelne Schüler zur Vermeidung von  Unterforderung,
  • Schwerpunktunterricht ab Klassenstufe 9: Latein oder Informatik; Schwerpunkt-setzung auf Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften auf der Grundlage eines Beschlusses der Lehrerkonferenz zur Profilbildung,
  • Förderungskonzepte für Schüler mit diagnostiziertem sonderpädagogischen Förder-bedarf.
  • pädagogische Hausaufgabenbetreuung durch Lehrkräfte im Rahmen des Ganztags  (Hilfestellung, Nutzen zusätzlicher Materialien und Medien, individuelle Beratung), Förderangebote in den Schwerpunktfächern
  • Teilnahme an Wettbewerben und Olympiaden,
  • Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (Deutschfachlehrer als Bera-ter und Helfer, zusätzlicher Deutschunterricht),
  • Arbeitsgemeinschaften und Trainingsgruppen im Rahmen des Ganztags.
  • individuelle Beratung und Betreuung einzelner Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten durch eine Sonderpädagogin,
  • individuelle Betreuung einzelner Schüler durch dafür beauftragte Lehrkräfte bei son-derpädagogischem Förderbedarf in Schwerpunktbereichen.

Förderung außerhalb des Unterrichts

Förderung sonderpädagogischer Art

 

Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrern

Die enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schülern auf der Grundlage bestehender gesetzlicher Bestimmungen (vgl. Brandenburgisches Schulgesetz, insbes. Teil 7)  ist für uns eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bildungs- und Erziehungsarbeit. Die Möglichkeiten der Partizipation können von allen Akteuren sowohl im alltäglichen Schulbetrieb als auch innerhalb der bestehenden Gremien wahrgenommen werden.

Formen der Partizipation:

Ablehnen, Abstimmen, Anhören, Beantragen, Beauftragen, Beraten, Beschließen, Diskutie-ren, Einmischen, Empfehlen, Informieren, Klagen, Kontrollieren, Kritisieren, Planen, Prüfen, Rechtfertigen, Vorschlagen, Wählen, Widersprechen, Zuhören

Gremien in unserem Gymnasium:
  • Konferenz der Schüler; Schülersprecher in allen Klassen und Tutorgruppen
  • Elternkonferenz, Elternversammlung, Elternsprecher in allen Klassen und Tutor-gruppen
  • Konferenz der Lehrkräfte, Fachkonferenzen, Klassenkonferenz, Lehrerrat
  • Schulkonferenz mit gewählten Vertretern der Schüler, Eltern, Lehrer und einem Vertreter seitens des Schulträgers
  • Schüler beraten in der Konferenz der Lehrkräfte, der Eltern und in den Fachkon-ferenzen,
  • Eltern beraten in der Konferenz der Lehrkräfte, der Schüler, den Klassenkonferenzen sowie bei zentralen Aufgaben bzw. längerfristige Vorhaben (z. B. Entwicklung des Ganztagskonzepts, Erneuern des Schulprogramms),
  • Lehrer beraten in der Konferenz der Schüler und der Eltern.
  • Schüler unseres Gymnasiums als gewählte Mitglieder des Kreis- und Landes-schülerrates sowie des Kreisschulbeirates,
  • Eltern als gewählte Mitglieder des Kreis- und Landeselternrates sowie des Kreis-schulbeirates,
  • Lehrer als gewählte Mitglieder des Kreislehrerrates bzw. des Kreisschulbeirates.
Gremienübergreifend:
Schulübergreifend:

Die für die aktuelle Wahlperiode gewählten Mitglieder der Gremien sind im Anhang auf-geführt, siehe: „Gremien und Zuständigkeiten“. 

Fortbildung für Lehrkräfte am Gymnasium auf den Seelower Höhen

Ziele

Die Fortbildung der Lehrer unseres Gymnasiums dient der Erweiterung, dem Vertiefen und dem Aktualisieren ihrer beruflichen Qualifikationen und Kompetenzen im unfassenden Sinne. Sie sichert die Qualität des Unterrichts sowie der gesamten Bildungs- und Erziehungsarbeit und damit zugleich die Leistungsfähigkeit der Schule und insbesondere der Schüler. Außer-dem diskutieren hier Lehrer, Bildungspolitiker und Pädagogen zu schulrelevanten Prozessen in der Region sowie zu bildungspolitischen Entwicklungen und Erfordernissen. Fortbildungs-veranstaltungen sind wichtige Foren für die berufsbezogene Diskussion und den Meinungs-austausch.

Die Teilnahme an Fortbildungen wird von allen Lehrkräften unseres Gymnasiums als eine Selbstverständlichkeit betrachtet.

 
Inhalte und Organisation

Die für uns relevanten Fortbildungsveranstaltungen existieren auf unterschiedlichen Niveaus, mit unterschiedlichen Inhalten sowie in unterschiedlichen Organisationsformen.

a)     Innerhalb der Schule werden von den Lehrkräften selbständig Veranstaltungen teilweise unter Hinzuziehung externer Spezialisten organisiert: die SchiLF-Veranstaltungen
(Schulinterne Lehrkräftefortbildung).   
Die Themen umfassen alle Bereiche der Unterrichtsgestaltung und des Schullebens. Hier wird über erzieherisch relevante Probleme (Sekten, Drogen usw.), spezifische Förder-maßnahmen für Schüler (ADHS, LRS, Individualisierung und Differenzierung, usw.) und auch das Schulprogramm  diskutiert. Zudem werden Exkursionen für Lehrkräfte organisiert (Potsdam, Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Buckow, Mauer-Gedenkstätte, u. a.), die sowohl einen individuellen Zuwachs an Wissen und Erfahrung ermöglichen als auch die sozialen Beziehungen innerhalb des Kollegiums entwickeln helfen.  
In den SchiLF-Veranstaltungen werden gemeinsam pädagogische Prozesse, Situationen bzw. Probleme reflektiert und analysiert, Denk- und Sichtweisen modifiziert und ggf. ver-änderte Vorgehensweisen projiziert.          
Die Veranstaltungen zum Schulprogramm, zur Auswertung des Ganztages sowie zu den schulinternen Lehrplänen (auf der Basis neuer Curricula) haben neben ihrem partizi-patorischen Moment insbesondere auch eine berufsqualifizierende Funktion.

b)     Weitere Veranstaltungen im Sinne der Fortbildung aller Lehrkräfte werden durch das Landesschulamt, Regionalstelle Frankfurt/(Oder) organisiert, insbesondere durch die vom Schulamt zertifizierten Schulentwickler. 
Hier handelt es sich überwiegend um (fach-)didaktisch-methodische Themen zur Verbesserung der Qualität und Effizienz des Unterrichts. Einen großen Stellenwert besit-zen die Veranstaltungen, die über veränderte Curricula informieren und die Lehrkräfte dazu befähigen, auf dieser Basis schuleigene Lehrpläne zu erstellen.      
In diesen Bereich der Fortbildung fallen auch Veranstaltungen, in denen sich jene Kolle-gen, die als gewählte bzw. berufene Mitglieder in den unterschiedlichen Gremien auf schulischer, kommunaler oder regionaler Ebene tätig sind, zusätzliches Wissen für die Ausübung ihrer Ämter aneignen können.    
Je nach Angebot und verfügbarer Zeit absolviert jede Lehrkraft mehrere dieser Veran-staltungen im Schuljahr, wobei der eigene Unterricht den Vorrang vor der Teilnahme an diesen Fortbildungen hat.

c)     Lehrer unseres Gymnasiums nehmen regelmäßig an Veranstaltungen teil, die durch das Brandenburgisch-Berliner Landesinstitut für Schule und Medien in Ludwigsfelde (LISUM), das Landesinstitut für Lehrerbildung (LaLeb) in Potsdam-Babelsberg oder durch gleichgestellte Institutionen im Land Brandenburg bzw. Berlin organisiert werden.
Dazu zählen Fortbildungsveranstaltungen für (zukünftige) Mentoren für die Betreuung von Praktikanten bzw. Studienreferendaren, für die Leitung bzw. Gestaltung von Pro-jekten oder Experimenten (z. B. Pro Lesen). Primär ist hier der Qualifikationseffekt das Ziel, sekundär auch der regionale und überregionale Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Unsere Maxime: Besser Lehren durch Lernen

Evaluation

Wir wollen unser Schulprogramm bzw. einzelne Komponenten in gewissen zeitlichen Ab-ständen evaluieren, d. h. prüfen, ob die geplanten Schritte getan und die erwarteten Effekte eingetreten sind. Damit schaffen wir eine Basis für die Selbstreflexion, befördern den schul-internen Meinungsaustausch, lernen aus Erfahrungen und Fehlern und gewinnen letztlich Impulse für unsere weitere programmatische und praktische Arbeit. Nur so kann es erreicht werden, dass unser Schulprogramm wirklich als Entwicklungsinstrument wirkt und jeder Ein-zelne dessen Orientierungskraft zu schätzen weiß.

Neben dieser Form der ständigen Prüfung und Evaluation soll unsere gesamte schulische Ar-beit, insbesondere der Unterricht als deren Kern, analysiert und ausgewertet werden.

Wir wollen die Evaluation transparent und akzeptabel gestalten,  die Ergebnisse so formu-lieren, dass sie von unseren Eltern, Schülern und Lehrern als Hilfe und Anregung verstanden werden.

Formen der internen Evaluation:

1.) Qualität von Schule, Unterricht und Management

  • regelmäßige Befragungen, z. B. „Mini-SEIS“ (Fragen an die Schüler der Klassenstufen 11 und 13 am letzten Schultag im Februar 2009; Vergleich mit den Ergebnissen der SEIS-Befragung vom März 2007 und 2013 innerhalb derselben Klientel; Aktion „Nachgehakt“ zu einzelnen Aspekten der SEIS-Befragung 2013),
    Option: modifizierter Fragebogen für die Schüler der Klassenstufen 7 und 9 am Ende eines Schuljahres,       
    Verantwortlich: Steuergruppe SEIS / Schulprogramm,
  • Beratungen und Befragungen zum Ganztag im Zusammenwirken mit den Koope-rationspartnern. Verantwortlich: Steuergruppe Ganztag

2.) Qualität des Unterrichts

  • Unterrichtsbesuche der Schulleitung auf der Basis eines zuvor abgestimmten Beobachtungsplans bzw. von zuvor fixierten Schwerpunkten zum Zweck der Feststellung der Qualität des Unterrichts mit anschließender Auswertung
    Verantwortlich:  Schulleitung
  • gegenseitige Unterrichtsbesuche der Mitglieder der einzelnen Fachkonferenzen mit anschließendem Gespräch,
    • kontinuierliche Auswertung der Ergebnisse von Vergleichsarbeiten, Klausuren, Prü-fungen und Vergleich mit Ergebnissen der Vorjahre in den schulischen Gremien, Veröffentlichung: Link auf der Home­page zu den „Schulporträts“ des Landes (Abitur, Prüfungen Klasse 10, VERA 8)
      • Auswertung der Ergebnisse von Vergleichsarbeiten und Prüfungen anderer Gymna-sien im Land Brandenburg,
      • Regelmäßige Teilnahme an der Schulvisitation,
      • SEIS (2007, 2013),
      • Datengestützte Qualitätsgespräche (DAQ-Gespräche).
Formen der externen Evaluation:

 

Konzept für die Studien- und Berufsorientierung der Sekundarstufe II

Die Studien- und Berufsorientierung soll die Schüler darin unterstützen, selbstständig und eigen-verantwortlich konkrete und realistische Vorstellungen über Anforderungen in Studium, Ausbildung und Arbeitsleben sowie über die dafür erforderlichen persönlichen Voraussetzungen entwickeln zu können. Der zunehmende akademische Fachkräftebedarf erfordert eine intensive Information und Beratung über Studienmöglichkeiten. Die Berufs- und Studienorientierung ist Bestandteil des Unterrichts. Das dort vermittelte Wissen und die dort erworbenen fachlichen, individuellen und sozialen Kompetenzen sind die wichtigste Grundlage für einen erfolgreichen Übergang in die Bereiche Universität/Studium, Berufsausbildung und letztlich in die Arbeitswelt.

Darüber hinaus bieten wir folgende Maßnahmen an:

 

 

Stufe 11

Zeitraum

Maßnahme

Verantwortlichkeit

1. Schulhalbjahr

Berufs- und Studienorientierung der gesamten Stufe durch Frau Wilke (Agentur für Arbeit)

Studienberater

2. Schulhalbjahr

Elternversammlung zur Studien-und Berufsorientierung

Einladung Frau Wilke

Tutoren 11

Exkursion

Besuch von Universitäten und Hoch-schulen, Studienberatung vor Ort, Besuch von Vorlesungen usw.

Tutoren 11

Exkursion

Besuch der IHK – Berufsmesse

Studienberater

2. Schulhalbjahr

Durchführung von Schulsprechstunden durch Frau Wilke

Studienberater

ganzjährig

Studien- und Berufsorientierung innerhalb der Seminarkurse

Fachlehrer in Zus. mit Berufs- und Studienkoordinator

 

 

Stufe 12

Zeitraum

Maßnahme

Verantwortlichkeit

1. Schulhalbjahr

Seminar zu Möglichkeiten der Studienfinanzierung

Studienberater

ganzjährig

Durchführung von Schulsprechstunden durch Frau Wilke

Studienberater

Osterferien

Durchführung von studienfeldbezoge-nen Eignungstests mit dem psychologischen Dienst der Agentur für Arbeit

Studienberater

 

Für alle Stufen und Schüler: Tägliche berufsorientierende Informationen der IHK im Gym-TV

 

 



[1] Wenn nachfolgend die männlichen Personenbezeichnungen (Schüler, Lehrer, Kollegen  usw.) verwendet werden, so sind damit stets auch die weiblichen Personen gemeint.

 

Didaktisches Bewertungsmodell von Vorträgen bzw. Präsentationen

(Beschluss der Konferenz der Lehrkräfte vom 19.01.2011)

Handhabung:

Zunächst ist zu unterscheiden, welche didaktische Funktion (z. B. Themenüberblick oder Sicherung von Ergebnissen) der Vortrag haben soll. Dabei sind der mündliche Vortrag als vorlesungsähnliche Form und die Präsentation als bildliche Form zu trennen.

 

Die Gewichtungen der Präsentationen können z. B. der Fächerspezifik wegen unterschiedlich sein.

Es ist wichtig, dass in den Absprachen das Thema präzise formuliert wird, um dem Schüler eine sinnvolle Eingrenzung und Schwerpunktsetzung zu vermitteln.

 

Für die Benotung ist der Unterrichtszusammenhang wichtig (z. B. doppelte Bewertung bei „sachliche Angemessenheit“). Einzelne Bereiche können als Note oder Punkt bewertet werden. Diese Entscheidung hängt von der Schwerpunktsetzung und eben der didaktischen Funktion ab. Sie sollte natürlich vorher dem Schüler bekannt sein.

 

Bewertungsraster für Präsentationen

Note:

 

Sachliche Angemessenheit

 

Betonen von Wesentlichem, Beantworten der Leitfrage (Themenstellung)

Qualität und Umfang der fachlichen Informationen

Präzision der Aussagen und deren Nachvollziehbarkeit

 

Ist das Sachwissen auf das Thema und die Gliederung bezogen und richtig?

Werden Ergebnisse zusammengefasst?

Werden wichtige/gegensätzliche Standpunkte/Perspektiven aufgezeigt?

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufbau und Strukturierung

 

Schlüssige Gliederung

Transparenz der Einzelschritte beim Vorgehen für die Adressaten

 

Wurde mit der Einleitung Interesse geweckt und zum Thema hingeführt?

Ist der Hauptteil nachvollziehbar gegliedert?

Bauen die Teile und Unterpunkte des Vortrages logisch aufeinander auf?

Wird eine Zusammenfassung als Schluss deutlich?

 

 

 

 

 

Sprache/Kommunikation

 

Rhetorische Durchbildung des Präsentierten

Angemessene Wortwahl und vortragsgeeignete Sprachgestaltung

Kontakt mit den Adressaten und Gesprächs- bzw. Diskussionsangebote

 

Wird deutlich zu welchem Gliederungspunkt sich der Vortragende äußert?

Sind Wortwahl, Satzbau und Formulierungsweise angemessen?

Geht der Vortragende auf das Publikum ein?

Extra: Kann der Vortragende z. B. durch Nachfragen oder Diskussionsangebote auf das Publikum eingehen?

 

 

Medieneinsatz

 

Einsatz von Medien zur Visualisierung

Sachgerechte Mediennutzung

 

Unterstützen die Tabellen/Schaubilder/Fotos/Videos usw. die Aussageteile sinnvoll?

 

 

Reflexion über die gewählte Darbietungsform bzw. Präsentationsmethode

 

 

 

 

Hilfe für Schüler:

Tipp: Formuliere dein Thema präzise (in Absprache!) und orientiere dich an dem Bewertungsraster. Für die besonders gelungene Arbeit gibt es Boni. Fertige dein Produkt rechtzeitig an, sprich es zuvor (mit mir) durch und überarbeite es entsprechend. Dieses Planungshandeln wird dir helfen.

 

Bewertung der Mitarbeit

Punkte für die Qualität der Mitarbeit

6

Sehr gute Beiträge (selbstständig, produktiv, kritisch, vollständig)

5

Gute Beiträge (selbstständig, meist produktiv und vollständig)

4

Zufriedenstellende Beiträge (teilweise selbstständig und vollständig)

3

Zufriedenstellende Beiträge (unvollständig)

2

Ausreichende Beiträge (mehr reproduzierend, oft Hilfe nötig)            

1

Mangelhafte Beiträge (stark fehlerbehaftet, nur reproduktiv)

0

Nichts bewertbar

 

Punkte für die Quantität und Art der Mitarbeit

3

Konstant, aktiv, ohne Aufforderung

2,5

Häufig, aktiv, ohne Aufforderung

2

Punktuell aktiv, zumeist ohne Aufforderung

1,5

Selten aktiv, bei Aufforderung jedoch mitarbeitend

1

Selten, meist passiv, Aufforderung nötig

0,5

Kaum Beteiligung, Passiv auch bei Aufforderung

0

Keinerlei Mitarbeit, weder mündlich noch schriftlich

 

Kommunikative Kompetenz

Schüler bringt den Unterricht voran, differenziert Beiträge der Mitschüler, greift Grundgedanken auf und vertieft sie, stellt weiterführende vertiefende Fragen, verknüpft die eigenen Meinungen mit anderen Meinungen bzw. Interpretationsansätzen, greift Impulse von Mitschülern auf

3

Zeigt alle diese Fähigkeiten

2

Zeigt viele dieser Fähigkeiten

1

Zeigt einige dieser Fähigkeiten

0

Zeigt kaum eine dieser Fähigkeiten

 

Engagement in anderen Arbeitsformen

3

Ergreift in der Gruppenarbeit konstant Initiative, ausgeprägte Urteilsfähigkeit, hilfsbereit

2

Bemühen um Initiative, selbstständige und qualifizierte Urteile

1

Ansatzweise Initiative, eher passiv, Urteilsfähigkeit teilweise vorhanden

0

Keine Eigeninitiative, mangelnde Urteilsfähigkeit

 

Noten

Punkte

Begründung / Kriterien

 

1

15

Ständige, konzentrierte Mitarbeit mit substanziellen Beiträgen, stets richtige Aussagen / Antworten; eigene Initiative, Impulse für den Unterricht; kreative, selbständige Beiträge, ausgeprägte Urteilsfähigkeit, überdurchschnittliche Analysefähigkeit; schnelles Erfassen von Aufgaben und Problemen; inhaltlich und organisatorisch impulsgebend in der Gruppenarbeit; vorbildliches Anfertigen der Hausaufgaben, stets vollständige Arbeitsmaterialien, vorbildliche Aufmerksamkeit

14

13

 

2

12

Regelmäßige Mitarbeit mit qualitativ guten Beiträgen, Bemühen um Initiative, Ansätze zu kreativem Senken, oft selbständig, teils mit Hilfen, sichere Reproduktion von Wissen / Inhalten, gute Urteilsfähigkeit, kann recht sicher und produktiv mit anderen zusammenarbeiten, Versäumnisse im Bereich von Hausaufgaben und Arbeitsmaterial sind vernachlässigbar, hilfreich bei der Gruppenarbeit, gute Aufmerksamkeit 

11

10

 

3

09

Punktuelle Mitarbeit, zufrieden stellende und oft richtige Aussagen / Antworten, größerer Bedarf an Impulsen, Hilfen und Korrektur, geringe Selbständigkeit, brauchbare Ansätze für Analyse und Interpretation von Inhalten, erkennbare Beiträge in der Gruppenarbeit,  gelegentliches ‚Vergessen’ von Hausaufgaben und Arbeitsmaterial, überwiegend aufmerksam 

08

07

 

4

06

Geringe eigenständige Mitarbeit, wenige Beiträge mit dürftigem / fehlerhaftem Inhalt, eher rezeptiv-reproduktiv, sehr großer Hilfs- und Korrekturbedarf, große Probleme beim Erfassen und Lösen von Aufgaben, bei Gruppenarbeit überwiegend passiv, kaum vorhandene Analyse- und Urteilsfähigkeit, kaum Denken in Kausalzusammenhängen, häufiges Fehlen von Hausaufgaben und Arbeitsmaterial, nur gelegentlich aufmerksam, oft desinteressiert und häufiges Stören

05

04

 

5

 

03

Kaum / Keine Mitarbeit, (fast) keine Reaktion auf Impulse / Fragen; völlige Passivität in allen Arbeitsformen, Aufgaben werden (fast) nie erfasst und angemessen gelöst, kein Basis- und Aufbauwissen, keine brauchbaren Ansätze im Bereich von Analyse und Beurteilung, Gedanken / Inhalte können (fast) nicht mitgeteilt werden, Hausaufgaben und Arbeitsmaterial (fast) nie vorhanden, überwiegend unaufmerksam und sichtlich desinteressiert

02

01

Note 6 (0 Punkte): keine mündliche und schriftliche Mitarbeit, keine bewertbaren Leistungen, keine Teilnahme an Gruppenarbeit, keine häusliche Vorbereitung   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganztagskonzept

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. überarbeitete Version nach (VV-Ganztag) vom 21. April 2011; Gz.: 25.2-52220; Stand Januar 2013

Das Konzept wird mit Beschluss der Schulkonferenz vom 26.10.2012 in das Schulprogramm (Version 2011 ab S. 17) aufgenommen.   Redaktionell überarbeitet:  Februar 2015

Fundort: G:\Schule\Ganztag\1213\Ganztagskonzept 2013.doc

 

Die Konzepthistorie als Vorwort

 

Diese Version folgt inhaltlich dem Konzept zur Beantragung des Ganztagsbetriebs im Jahr 2005. Im Schuljahr 2006/`07 wurde mit der Genehmigung die „offene Form“ des Ganztags Realität. Damit ist dieses Konzept das zweite dieser Art, initiiert vor allem durch die Neufassung der Verwaltungsvorschrift (VV-Ganztag vom 21. April 2011). Erst im Sommer 2012 wurde mit der erneuten Änderung der Verwaltungsvorschrift die Entscheidung über die Einrichtung des Mittagsbandes der Schulkonferenz übergeben. Sie hat unmittelbar im Juni 2012 entschieden, kein 50-minütiges Mittagsband einzuführen.

 

 

Das pädagogische Ganztagskonzept:

a)     Pädagogische Grundsätze

 

Hier gelten die  umfangreichen Ausführungen der ersten Konzeption weiter, die unter der Leitidee „Schule als Lebensraum“ ausgeführt sind. Daher ist es zweckmäßig, die „Gründungsversion“ von 2005 begleitend heranzuziehen. Vor allem organisatorisch haben sich neben den jährlichen Anpassungen, ausgelöst durch die Befragungen der Eltern und Schüler, auch grundsätzliche ergeben, die beispielsweise durch veränderte Stundentafeln in der Sekundarstufe I erzeugt wurden.

Die grundlegenden Ziele und Inhalte sind aber doch gleich geblieben. Das Konzept „Schule als Lebensraum“ hat also nach wie vor Bestand. Die pädagogischen Grundsätze beziehen außerunterrichtliche Angebote zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Schülern ein. Es werden ausdrücklich im Modell der offenen Form folgende Ziele bei uns verfolgt, wie nachfolgend konkretisiert wird:

  1. „eine vertiefte individuelle Förderung der Schüler,
  2. eine Stärkung der Schule als Lern- und Lebensort,
  3. die Bereitstellung von attraktiven Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche,
  4. eine Nutzung der im Gemeinwesen vorhandenen Ressourcen durch die verbindliche Kooperation mit außerschulischen Partnern und
  5. eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“[1]

 

b)     Die inhaltliche Ausgestaltung  umfasst mehrere nachfolgend gennante Punkte und ist konkret in der Übersicht im Anhang zu erfassen, die sich auf das Schuljahr 2012/`13 bezieht.

 

c)       Die Förderung eines Schülers in der individuellen Lernzeit wird vom Klassenleiter beim Ganztagskoordinator angefragt. Ein Lehrer des gewünschten Faches wird zur Verfügung gestellt und mit dem Schülern ein Stundenplanplatz vereinbart. Die Förderung geschieht möglichst in kleinen Gruppen[2] und kann auf Wunsch auch wieder eingestellt werden. Es handelt sich also um eine temporäre Förderung, bei der der Lehrer auf die Erfordernisse und Wünsche der Teilnehmer eingehen kann. Dies gilt neben Mathematik für Deutsch, Russisch, Englisch, Französisch und Latein.

 

d)       Eine allgemeine Hausaufgabenbetreuung ist mit den Jahren in den Hintergrund gerückt, weil eine unmittelbare Verknüpfung mit dem Fachunterricht nicht gelungen ist, bzw. auch nicht gelingen kann. Diese Betreuung müsste sich unmittelbar den Fächern des Tages folgen. Zudem müssten alle Schüler einer Klasse daran teilnehmen können. Das geht schon wegen der Pflichtstundenzahl und Busfahrzeiten nicht. Die Verlagerung auf individuelle Lernzeiten, wie oben beschrieben, ist erfahrungsgemäß zweckmäßiger. Ein „offener Anfang“ also bereits ab 7.30 Uhr vor der ersten Unterrichtsstunde ist mit diesem Konzept eingeführt worden. Es erleichtert nicht nur den Fahrschülern das Ankommen in der Schule (Fahrzeiten von über einer Stunde sind durchaus normal), sondern auch die Hilfestellung durch einen Betreuungslehrer in der Cafeteria. Hier ist die Teilnahme nicht bindend. Die Hilfe kann bei Bedarf in Anspruch genommen werden.

 

e)       Die zeitliche Gestaltung des jeweiligen Angebots ist wiederum der Übersicht in der Anlage zu entnehmen. Nur so viel vorweg: „Ganztagsinformatik“ ist in Stufe 7 und 8 im Stundenplan integriert, wenn alle Eltern der Teilnahme ihrer Kinder zugestimmt haben. Das war in den letzten Jahren immer der Fall. Kernplatz für die Angebote auch rekurrierend auf die Kooperationspartner (Punkt c nochmals) ist die 7. und 8. Stunde eines Unterrichtstages. Da alle Klassen mittlerweile 32 oder mehr Wochenstunden haben, konzentrieren sich die Angebote der Kooperationspartner auf Mittwoch und Donnerstag, weil diese Stunden bzw. Tage vom Pflichtunterricht aller Klassen einer Jahrgansstufe möglichst frei gehalten werden. Diese Regelung ist mit den Kooperationspartnern (Punkt g) abgestimmt. Bewährt hat sich die Kontinuität, weil auch z. B. das Rote Kreuz langfristig plant und damit die Angebote auch wirklich über mehrere Jahre Bestand haben können. Die Ausbildung „junger Sanitäter“ hätte mit jährlich wechselsenden Teilnehmern auch wenig Sinn.

 

Die Kooperationspartner haben in allen Phasen eine wichtige Rolle gespielt:

  • CVJM e.V.
  • Dampfbäckerei Seelow
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Gedenkstätte Seelow
  • Kreiskulturhaus des Landkreises Märkisch-Oderland
  • Oberlandesgericht Brandenburg
  • Philatelistenverband Seelow e.V.
  • Polizei MOL, Prävention Bereich Strausberg
  • Rot-Weiß-Diedersdorf  e.V.
  • Schützenverein Seelow 1990 e.V.
  • Sparkasse Märkisch-Oderland
  • SV Victoria Seelow e.V.
  • Stadtbibliothek Seelow
  • Tennis-Club Seelow e.V.
  • TSG Seelow e.V.
  • Verkehrswacht Seelow e. V.
  • Zentralinstitut für Agrar- und Landschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg

 

 

Neben den oben erwähnten Angeboten des Roten Kreuzes, werden andere Angebote blockähnlich zur Vorbereitung und Durchführung schulischer Veranstaltungen genutzt. Der Tag der Schuljahreseröffnung oder der Tag der offenen Tür mit dem „Schnupperunterricht“ der 6. Klässler sind derartige Veranstaltungen, die mit der Verkehrswacht, der Sparkasse, der Gedenkstätte usw. durchgeführt werden.

Andere Kooperationsangebote werden am Tag der Naturwissenschaften veranstaltet, der an den Chemie-, Physik-, Informatik- und Biologieunterricht gekoppelt ist. Temporäre Angebote des Zentralinstituts für Agrar- und Landschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg erweitern unsere inhaltlichen Möglichkeiten erheblich.

 

 

Weitere Angebote arbeiten zielorientiert fachübergreifend auf Projekte oder Wettbewerbsteilnahmen hin, z. B.: Wettkampf LEGO zur Programmierung von Kleinrobotern und Schülerband.

 

Besondere Beachtung erfährt seit Jahren die Medienausbildung. Der Schwerpunkt für die 7. und 8. Klassen liegt auf verschiedenen Fähigkeiten und Kenntnissen mit Schreib-, Rechen- und Präsentationsprogrammen effektiv umgehen zu können. Damit wird eine Grundlage für die Facharbeit/Portfolio/Projekt als in Stufe 9 geforderte Leistung vorbereitet. Eng verknüpft ist diese Ausbildung mit dem „Wahlfach Informatik“ in Stufe 9 und Stufe 10, bzw. dessen Fortführung in der Gymnasialen Oberstufe mit dem Fach Informatik. Damit werden verschiedene Kenntnisse und Fähigkeiten (Informationsbeschaffung, Medienkritik, Recherche oder die Anwendung der Programme bis zur Programmierung in der GOST) entwickelt.

 

Besonders ausgeprägt hat sich in den vergangenen Jahren die Schulpartnerschaft mit der „Schule Nr. 7“ in Brest. Zur Vor- und Nachbereitung haben sich Schülergruppen gebildet, die an den regelmäßigen Besuchen teilnehmen und ihre Arbeiten, Erfahrungen und Eindrücke präsentieren bzw. veröffentlichen.

 

Dasselbe gilt für die Schulpartnerschaft mit dem „Lycée Moderne de Rufisque“ im Senegal. Die Schüler wählen die Arbeitsgemeinschaft (AG), um sich für den Besuch bzw. Gegenbesuch zu bewerben. Das schließt die Teilnahme an der BREBIT (Brandenburger Entwicklungspolitische Bildungs- und Informationstage) oder an Wettbewerben, wie dem des Bundespräsidenten, in der Öffentlichkeit ein.

 

Als feste Bestandteile schulischer Veranstaltungen entwickeln sich die Musikgruppe und die Aufführungen des Ganztagsangebots Darstellendes Spiel. Die Inszenierungen stärken nicht nur die Schule, sondern kompensieren teilweise den Wegfall des Faches aus der gymnasialen Oberstufe. Der „Kompetenznachweis Kultur“ kann deshalb weiterhin vergeben werden.

Zum Freizeitangebot (z. T. auch optional in den Ferien oder an unterrichtsfreien Tagen) zählen vor allem die Sportangebote. Als Mannschaftssport stehen Volleyball, Beach-Volleyball und Handball zur Verfügung, als Individualsport Tischtennis und Tennis (Kooperationspartner).

 

Die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt „Seelow-Land“ besteht anlässlich des Ganztages seit 2006 darin, dass ein Sozialarbeiter in der Schule Sprechstunden einrichtet. Damit wurde die Hemmschwelle für Schüler deutlich herabgesetzt Kontakt aufzunehmen und Informationen zu erfragen - gerade in schwierigen familiären Situationen.

 

Zur beruflichen Orientierung bewährt sich die enge Verflechtung des Ganztags mit dem Fach WAT. Hier wird als erste Etappe das Schülerbetriebspraktikum in Stufe 9 vor- und nachbereitet. Terminlich verortet ist die Vorstellung der besten Präsentationen und Mappen am Tag der Offenen Tür mit den Kooperationspartner und der Konzeptgruppe, die dann das entsprechende Publikum darstellen. In der Oberstufe schließt im Rahmen des Seminarfachs der berufsorientierende Teil unmittelbar an.

 

 

Maßnahmen der Evaluation und der Konzeptentwicklung (Punkte h und j)

Schulinterne Evaluation

 

In jedem Jahr sind Schüler zu ihren Interessen, Erfahrungen und Wünschen befragt worden. Zweifellos war anfangs das Angebot deutlich größer: Jonglage, Sparkassenprojekt, Rechtskundliche Arbeitsgemeinschaft, Dampfbäckerei, Kulturhausprojekt, Projekt der Gedenkstätte Seelow usw. zusätzlich zu dem oben genannten. Im Folgejahr wurden die umsetzbaren und erfolgversprechenden Ergebnisse der Befragung nach Diskussion und Erwägung in der Ganztagsgruppe im Konzept umgesetzt und das Angebot verändert. Bestrebt waren und sind wir zudem an der (externen) SEIS-Befragung teilzunehmen, die aber separat, also nur für den Ganztag, nicht durchgeführt wird. Da SEIS 2013 von der Schulkonferenz beschlossen wurde, werden wir auch an der Ganztagsbefragung teilnehmen und diese Ergebnisse nutzen.

Intern wurden auf verschiedene Weise die Erfahrungen der Abiturienten und unserer „Ehemaligen“ erfragt. Dadurch ist die Verknüpfung mit Informatik ausgebaut worden.

Wichtigstes Erhebungsmedium bleibt das Gespräch zwischen Schülern, Eltern, Lehrern, Kooperationspartnern und ggf. den anderen Beteiligten. Viele Vorstellungen lassen sich dann zumindest experimentell schneller umsetzen als erwartet. Förderlich für die Vielfalt ist das Treffen der „Koordinationsgruppe“ aus allen Beteiligten. Damit die Beteiligung stabiler wird, ist ein turnusgemäßes Treffen anzusetzen. 


Gesamtbilanz der Anwahlen als Abstimmungsmaß

 

Wichtig erscheint es, langfristig die Projektangebote trotz veränderter Stundentafel verlässlich aufrechterhalten zu können. Bewährt hat sich das offene Modell wegen des Prinzips der Freiwilligkeit.

Ebenso bewährt hat es sich an allen Schultagen in den jeweils offenen Stunden (nach der 6. oder nach der 7. Stunde) der Sek. I Angebote zu unterbreiten. Weitere Offerten in der 9. und 10. Stunde kommen zwar zustande (Handball, Volleyball), sie werden aber zumeist von Schülern aus der Stadt besucht, weil für die Fahrschüler die Heimkehr kompliziert ist.

 

Evaluation:  Befragungen mit Fragebogen Beispiel 2010/2011

(fortlaufend bis 2014 im Wesentlichen unverändert)

 

An der Befragung nahmen 66 Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 teil, die in diesem Schuljahr den Ganztag besuchten. Exemplarisch dazu eine Auswahl der Ergebnisse:

 

Anzahl der ausgewählten Angebote:

40% (26 Schüler) beteiligten sich an einem Angebot,

35% (23 Schüler) an zwei und

26% (17 Schüler) an mehreren Angeboten.

 

Anwahltendenz

1

Informatik im Ganztag (nur Stufe 7 und 8)

2

Sport: Volleyball, Tennis

3

Englisch (Förderung und Betreuung)

4

Schulsanitätsdienst

5

(Darstellendes Spiel)

6

Mathematik (Betreuung)

7

Naturwissenschaftliche Experimente (Chemie/Biologie)/ Deutsch

Separate Wertung:

Individuelle Betreuungen und 2 der Schülerangebote (Musik)

AG Brest und Lycée Moderne de Rufisque

 

Die Vielfalt der Angebote wurde mit 97%, die Zufriedenheit insgesamt mit 93% Zustimmung bewertet. Die Detailfragen, z. B. die Verknüpfung mit dem Unterricht und Betreuungsintensität betreffend, ergaben, dass 46% der Betreuer auf Fragen intensiv, 46% manchmal und 8% zu wenig eingehen.

Der Bezug zum Unterricht wurde von den Schülern folgendermaßen eingeschätzt: 43% waren der Meinung, dass der Inhalt des Unterrichts wiederholt und vertieft (Englisch, Mathematik) und 15%, dass Unterricht vorbereitet wird. 35% konnten keinen unmittelbaren Bezug herstellen. Der Unterrichtsbezug sollte also deutlicher hergestellt werden, die Gesamteinschätzung der Teilnehmenden, die 2/3 der Schülerschaft der Sek. I ausmachen, ist positiv.

 

h)          Konzeptentwicklung

 

Die Konzeptgruppe, die diesen Auftrag umgesetzt hat, besteht paritätisch aus 2 Schülern, Eltern, Lehrern, Kooperationspartnern und einem Vertreter der Jugendhilfe und des Schulträgers.

In diesem Rahmen ist auch das jährliche Beratungsgespräch[3] an den „Tag der offenen Tür“ gekoppelt, um die Teilnahme zu erleichtern.

 

 

i)         Raumnutzungskonzept

 

Die zentrale Errungenschaft ist die Cafeteria als Rundbau und eigenständiges Gebäude mit weiteren Gruppenräumen für die individuelle Lernbetreuung. Damit sind für den Bereich Musik und Darstellendes Spiel weitere räumliche Möglichkeiten geschaffen worden. Erstmals verfügen wir über einen angenehmen Versammlungs- und Aufführungsort.

Hinzu kommt die Bibliothek mit den Computern, die auch während des Regelunterrichts genutzt werden.

Der Förderunterricht findet in den Fachräumen statt. Eine eigene Raumzuweisung oder Konzentration ist nicht nötig. Die Nebenräume der Cafeteria sind dem „Offenen Anfang“ bzw. den individuellen Förderungen vorbehalten. Diese Konzentration ist dadurch bedingt, dass es den Schülern auch kurzfristig ermöglicht werden soll, diese Angebote zu besuchen.

Ansonsten erfordert die Umsetzung des Ganztags keine besondere Raumordnung.

 

Im Sinne der Stärkung des Lernorts und unserem Konzept „Schule als Lebensraum“ sind die gemeinsamen Mahlzeiten ein grundlegender Bestandteil. Hier geht es neben der Ernährung an sich um die Erziehung so manchen Schülers zu sozial angemessenen Benehmensregeln und Verhaltensweisen. Außerdem verbleibt der Vorteil ein zu allen Zeiten des Schuljahres (nach der Schule, in den Ferien oder an den Wochenenden) ein ausschließlich der Schule zur Verfügung stehendes Gebäude zu besitzen. Das bewährt sich und fördert die Attraktivität der Schule immens.

 

k)              Unterstützung und Fortbildungsplanung

Außerschulische Abstimmung

 

Die Ganztagskonferenzen insbesondere in Beeskow und Rüdersdorf erbrachten einige Anregungen, die auch bei uns umgesetzt werden: Schüler unterrichten Schüler bleibt eine Initiative, die trotz der Problematik die Stundenpläne der Sek. I mit denen der unterrichtenden Schüler der Sek. II zu verknüpfen, Priorität hat. Das ist den vergangenen 4 Jahren vor allem im Bereich Musik und dem „Bandprojekt“ der Schule erfolgreich umgesetzt worden. Es wird durch die Musiklehrerinnen gefördert. Insgesamt hat sich damit ein attraktives Angebot herausgebildet. Seit dem Schuljahr 2013/2014 wir der „offenen Beginns“ praktiziert.

 

Hinzu kommen die Anregungen durch Publikationen der „Service-Agentur - ganztägig lernen“ und das „Kobranet“. Um die Neigungen und Interessen der Schüler besser zu erfassen, werden entsprechende Veranstaltungen als Fortbildungen der Lehrer angepriesen und auch besucht. Allerdings setzen uns die Stundentafel der Sek. I und die Verkehrsverbindungen in unserem ländlichen Raum enge Grenzen. Sport-, Musik- oder Freizeitangebote werden überwiegend von Schülern angenommen oder erfragt, die anschließend jederzeit heimkehren können. Daher ist die Vielfalt der Angebote eher gefährdet als ausbaufähig prognostiziert.

 

Das Thema Hausaufgaben und die enge Verbindung mit dem Ganztag wird auch in Zukunft ein Arbeitsschwerpunkt bleiben. Der Informationsaustausch auf den Fortbildungsveranstaltungen zwischen den Schulen soll weitergeführt werden, auch wenn nicht unmittelbare Lösungen erkennbar sind.

 

 

Fazit

 

Das Konzept des offenen Ganztags erweist sich als erfolgreich, muss bezogen auf die gesetzliche Gesamtsituation für das Gymnasium (z. B. Kontingentstundentafel und Sek.-Verordnungen) aber jährlich angepasst werden. Markstein auch für die Beratung der Konzeptgruppe soll der „Tag der offenen Tür“ im Herbst jeden Jahres sein. Dazu bieten SEIS- und die internen Befragungen geeignete Grundlagen.

Rückblickend ist das Angebot reduziert worden. Kernbereiche bleiben aber der Sport, die individuellen Betreuungsangebote, Wettbewerbsprojekte, Schülerangebote und die AGs der Schulpartnerschaften. Eine enge Vernetzung unmittelbar mit dem Regelunterricht (u. a. Deutsch, Fremdsprachen, WAT und die „Facharbeit 9“) erfolgt im Ganztagsunterricht „Informatik“ (Kurzbezeichnung: GIf). Das Kernkonzept hat Bestand.

Eine Teilnahmequote weit über den geforderten 40% ist nie ein Problem gewesen, 2010/’11 lag sie bei 65%, 2011/`12 und 2012/’13 bei 67%, ebenso in den Schuljahren 2013/`14 bzw. 2014/`15 und dies trotz der höheren Pflichtstundenzahl für die Sek. I Schüler.

 

 


Übersichtsblatt Tages-, Wochenplanung am Beispiel des Ganztags 2012/13 am

Gymnasium auf den Seelower Höhen

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

7:30-7:55

„Offener Anfang“;  Individuelle Förderung

1

Unterricht, „GIf“  integriert, für alle Schüler der  Stufen 7 und 8

2

3

4

5

6

Mittagspause

7

 

 

 

 

 

 

 

Individuelle Förderung: De

Fremdsprachen Mathe

Darstellendes Spiel

 

 

 

 

 

 

Individuelle Förderung: De

Fremdsprachen Mathe

Leistungsförderung: En

Tennis

Musik-AG

Schüler für Schüler: Band-Projekt

 

 

 

Individuelle Förderung: De

Fremdsprachen Mathe

DRK-Junge Sanitäter

LEGO-AG

Volleyball

Handball

AG-Senegal[4]

AG-Brest[5]

Individuelle Förderung: De

Fremdsprachen Mathe

Leistungsförderung: Ru

 

 

 

 

 

 

 

Individuelle Förderung Schwerpunkt Fremdsprachen

8

 

 

 

 

 

 

 

Individuelle Förderung: De

Fremdsprachen Mathe

Leistungsförderung: En

Darstellendes Spiel

 

 

 

 

 

 

Individuelle Förderung: De

Fremdsprachen Mathe

Leistungsförderung: En

Tennis

Musik-AG

Schüler für Schüler: Band-Projekt

 

 

 

Individuelle Förderung: De

Fremdsprachen Mathe

DRK-Junge Sanitäter

LEGO-AG

Volleyball

Handball

AG-Senegal

AG-Brest

Individuelle Förderung: De

Fremdsprachen Mathe

Leistungsförderung: Ru

Tischtennis

 

 

Kurzerläuterung:

In der  1. bis 6. Stunde ist in den Stufen 7 und 8 „GIf“ (Ganztagsinformatik) im Stundenplan integriert, da alle Eltern der Teilnahme zugestimmt haben.

In der  7. und 8. Stunde ist das Angebot frei wählbar und muss dem Pflichtstundenplan angepasst werden. Auch hier ist in der Regel die Teilnahme nach den Herbstferien verbindlich für das Schuljahr zu buchen. Das gilt nicht für die Teilnahme an der individuellen Förderung. Sie kann unbeschränkt besucht werden. Allerdings wird sie „Bedürftigen“ auch per Elternmitteilung  nach deren Zustimmung zugewiesen.



[1] vgl. Verwaltungsvorschriften über Ganztagsangebote an allgemeinbildenden Schulen. VV-Ganztag 21.04.2011, Punkt 1, Absatz 1.

 

[2] wegen der begrenzten Ressourcen.

[3] VV-Ganztag, Punkt 3 Absatz 4.

[4] Teilnahme an der AG Senegal ist erforderlich, um am Schüleraustausch teilzunehmen.

[5] Teilnahme an der AG Brest ist erforderlich, um am Schüleraustausch teilzunehmen.

 

 

 

 

 

Teil 1: Schuleigene Konzeptionen

 

Einführend sei darauf hingewiesen, dass die hier vorgestellten Überlegungen und Konzepte als Teil eines Ganzen zu verstehen sind. Damit gemeint sind die grundsätzlichen Überlegungen und Ziele im Schulprogramm, ebenso wie die daran anschließenden konzeptionellen Festlegungen durch die entsprechenden schulischen Gremien.

 

Das Konzept beinhaltet die Erfahrungen, die seit vielen Jahren mit Unterrichtsausfall an unserer Schule gesammelt worden sind. Datengrundlage ist dem entsprechend die Schulstatistik[1], die seit dem zweiten Schulhalbjahr 1997 /1998 geführt wird.

Die Hauptursache für Unterrichtsausfall ist auch an unserer Schule „Krankheit der Lehrkräfte“ neben „Klausuren und Schulfahrten“.

Darauf haben wir reagiert: Für krankheitsbedingte Ereignisse wurde folgendes Verfahren[2] umgesetzt:

Grundsätze zur Vertretungsregelung am Gymnasium auf den Seelower Höhen

 

Die Krankmeldung erfolgt zwischen 7.15 Uhr und ca. 7.30 Uhr, so dass die Lehrkräfte noch vor Unterrichtsbeginn und Aufsichtsverpflichtung in den Klassenräumen durch den veränderten Vertretungsplan informiert werden können.

Prämissen:

  1. Die Dringlichkeit der Aufsicht und Vertretung nimmt zu,  je niedriger  die Klassenstufe ist. Daraus ergibt sich der Vorrang der Sek. I vor der Sek. II.
  2. In der Sek. I gibt es grundsätzlich keinen Ausfall in den Binnenstunden (zwischen 1.-6.).

 

Einsatz von Kollegen für Vertretung (sofern keine Aufgaben gestellt werden):

Der Vertretungslehrer

  1. hat in der Klasse Unterricht  und kann in seinen Fächern vertreten
  2. kann fachgerecht vertreten
  3. erteilt eine fachfremde Vertretungsstunde
  4. ein Aufsichtlehrer betreut die Aufgaben
  5. Schüler erhalten Aufgaben von einem Fachlehrer, der an diesem Tag in dieser Klasse Unterricht hat

 

Schulisches Gesamtkonzept:  Klausuren, Wandertage, Exkursionen und Schulfahrten

 Für die Problematik wurde ein Konzept[3] entwickelt, das folgende Schwerpunkte beinhaltet:

  1. einen abgestimmten Jahresterminplan für Klassen-, Austausch- und Studienfahrten, Betriebspraktika, Konferenzen etc. Dieser ist auch auf der Homepage veröffentlicht.
  2. eine Jahresplanung, die „Kernlernphasen“ ausweist[4]

 

Der Kerngedanke ist die Vermeidung von Unterrichtsausfall einerseits, die zuverlässige Durchführbarkeit von Unterrichtseinheiten andererseits. Zuverlässigkeit bedeutet hier auch Verzicht auf außerschulische Angebote in Kernlernphasen vor allem dann, wenn sie in den anderen Zeiten des Schuljahres besucht werden können.

 

Dennoch gibt es Ausnahmen, die allerdings einer besonderen Genehmigung bedürfen. Das gilt  z. B. dann, wenn in den Kernlernphasen terminlich nicht zu beeinflussende, wichtige Veranstaltungen stattfinden, so z. B. die Leipziger Buchmesse oder Referenzveranstaltungen in Wettbewerben: z.B. „Planspiel Börse“ oder die religionsphilosophische Woche im 11. Jg.. In solchen Fällen sind unter Abwägung der Interessen Aller Ausnahmen entschieden worden.

 

 

Teil 2: Stellungnahmen zu den Fragen[5]:

„Fortbildungskonzept“:

 

Zu Ihrer Anfrage: „ein Fortbildungskonzept, nach dem Lehrkräfte Fortbildungsangebote wahrnehmen, die möglichst in der unterrichtsfreien Zeit liegen, mehrere Lehrkräfte der einzelnen Schule nicht an derselben Fortbildung teilnehmen und teilnehmende Lehrkräfte stattdessen als Multiplikator im Kollegium wirken“

 

Die meisten Fortbildungsangebote liegen ohnehin in der unterrichtsfreien Zeit bzw. werden durch die Lehrkräfte bevorzugt. Das wird mittels Fortbildungsantrag im Einzelfall überprüft. Daher geht es ohnehin nur um Ausnahmen, zu denen die Fachbereiche in entsprechender Form Wünsche geäußert haben. Auch hier ist eine flexible Lösung, die den Einzelfall berücksichtigt, zu bevorzugen. Wenn es sich z. B. um Fortbildungen zu Einzelproblemen des Zentralabiturs handelt, werden als Ausnahme möglicherweise auch mehrere Kollegen freigestellt. Ansonsten wissen alle um die „Multiplikatorenlösung“ und verfahren entsprechend.

Sie wird akzeptiert, aber skeptisch eingeschätzt, denn es fehlt die Authentizität, - es bleibt der Verlust bei der Vermittlung, da eine Fortbildung als Tagesveranstaltungen nicht in nur 90 Minuten wiederzugeben ist.

Außerdem nehmen wir in solchen Fällen den Kollegen die Bereicherungsmöglichkeit ihrer speziellen Interessengebiete. Sinnvoller erscheint auch hier im Zweifelsfall freizustellen und die verbliebenen Schüler mit Aufgaben zu betreuen, möglicherweise sogar mit einem anderen Vertretungslehrer die Aufgaben bearbeiten zu lassen. Auch hier geht es um dieKonsensfähigkeit.

Die Zustimmung der Kollegen bewirkt deutlich besserer Lernergebnisse und eine erheblich bessere Arbeitsatmosphäre. Wichtig bei einer Regelung ist, dass es nur um 4,2 % und 0,3% aller „Vertretungsproblemfälle“ laut unserer Statistik geht und dass ein Fortbildungsinteresse doch im Interesse der Schüler, der Lehrer und der Schule äußerst positiv zu bewerten ist.

 

Zudem können bestimmte Veranstaltungen z. B. für Strahlenschutzbeauftragte nicht durch andere Kollegen wahrgenommen werden. Damit besteht für uns über diese Erwägungen hinaus kein weiterer Handlungsbedarf.

Eine genaue Prüfung ergibt zudem, dass die meisten Fortbildungen während der Unterrichtszeit für die Fachberater, Kollegen im BUSS-System oder die Schulleitung angeboten werden.

Die Verschiebung dieser Veranstaltungen ist aber mit schulischer Kompetenz nicht erreichbar.

 

 

 

„Bereitschaftslehrer“

 

Zu Ihrer Anfrage: „…Bereitschaftsregelungen im Stundenplan mit Springstunden und festen Präsenzzeiten, die zur Erteilung von Vertretungsunterricht genutzt werden können bzw. Modelle freiwilliger Kernzeit oder fester Anwesenheitszeiten einzelner Lehrkräfte an bestimmten Tagen (Bereitschaftsdienste von Lehrkräften statt verpflichtenden Kernzeiten)“

 

Wir haben sowohl ein Modell fester Präsenzzeiten, als auch „fester Anwesenheitszeiten“ in den vergangenen Jahren geprüft. Es hat sich als viel zu unflexibel und letztlich zu ineffektiv erwiesen. Kernproblem ist dabei, dass im Schuljahr 2006/07, in dem wir an jedem Tag für die erste Unterrichtsstunde einen „Reservelehrer“ eingesetzt hatten, nur in ca. 8% aller Vertretungsfälle der Kollege benötigt wurde. In wiederum 6% der Fälle hatten sich gleich mehrere Kollegen krank gemeldet, so dass die eine Vertretungsreserve auch nicht ausreichte.

Ansonsten sind für die Einschätzung die Richtlinien für den Vertretungseinsatz zu berücksichtigen: der „Reservelehrer“ ist selten auch Fachlehrer in der Klasse. Im Kurs der Sek. II kann er es ohnehin nicht sein! Daher müsste er eine reine „Vertretungsstunde“ ohne Unterrichtszusammenhang und wohl ohne Kenntnis der Gruppe halten. Das hat sich als unzweckmäßig erwiesen.

Viel sinnvoller ist es, dass der erkrankte Kollege Aufgaben erteilt, natürlich auf freiwilliger Basis, da die meisten Schüler bereits ab Klassenstufe 7 z. T.  selbstständig arbeiten bzw. ohnehin dazu angeleitet werden sollen.

Alle unsere Modelle beruhen auf Konsensfähigkeit, sind mit den Kollegen und dem Lehrerrat abgestimmt. Deren Interessen gilt es auch in dieser Form ernst zu nehmen und zu berücksichtigen. Eine Anwesenheitspflicht erfüllt diesen Anspruch nicht. Damit standen bei unserem Versuch Aufwand und Nutzen in keinem angemessenen Verhältnis. Die sehr viel dynamischere Lösung im folgenden Punkt soll dazu bevorzugt werden.

 

 

 

„Stundenkonten“

 

Zu Ihrer Anfrage: „…Formen zur Nutzung von individuellen Stundenkonten für Vertretungsunterricht, die Unterrichtsstunden erfassen, die eine Lehrkraft nicht halten kann, z. B. weil ihre Klasse nicht in der Schule ist (Wanderfahrten etc)“

Die bereits oben ausgeführte „Konsensfähigkeit“ schulinterner Organisationsformen (siehe auch Schulprogramm)  gilt als Gebot. Damit beruht der zusätzliche und veränderte Einsatz der Kollegen auf Freiwilligkeit. Dies eben funktioniert im Alltag sehr gut. Etliche Kollegen sind umgehend bereit, auch vorübergehend erheblich mehr Unterricht zu erteilten, wenn a) eine sinnvolle und zielrelevante Gestaltung ermöglicht wird und b) eine Anerkennung in Form angemessener Entlastung (auch zu einem späteren Zeitpunkt) erkennbar ist.

 

 

„Mehrarbeit“

 

 Zu Ihrer Anfrage: „…Verabredungen zur Anordnung von Mehrarbeit (auch wenn die bestehenden Regelungen zur Anordnung von Mehrarbeit gemäß 3.2.3. 3 noch zu erweitern sind)“

Da für länger andauernde Vertretungen Teilzeitbeamte bzw. Kollegen, die freiwillige ihre Pflichtstunden reduziert haben, hinzugezogen werden, kommt es in diesen Fällen zu befristeten Höherstufungen.

 

 

 

 

„Digitale Dokumentation und Belastungsausgleich“

 

Zu Ihrer Anfrage „…Verabredungen zur gleichmäßigen Belastung des Kollegiums bei der Planung und Umsetzung der Vertretungsregelungen, klare Regelungen für Lehrkräfte zur rechtzeitigen Meldung bei krankheitsbedingtem Ausfall“

[ - siehe nächste Anfrage]

 Zu Ihrer Anfrage: „…Festlegungen zur Arbeit mit Datenprogrammen, mit deren Hilfe der Stundenausfall und die Anzahl der Vertretungsstunden exakt ermittelt werden können und die zu jeder Zeit einen Überblick darüber gewährleisten, wie viele Mehrarbeitsstunden eine Lehrkraft bereits in einem Monat geleistet hat bzw. noch leisten kann“

Dies geschieht durch die Datenbank, die in Excel angelegt wird. Die Vertretungspläne werden in dieses Programm übertragen, so dass eine genaue Abrechnung erfolgt. Die Abstimmung erfolgt auf Wunsch mit der einzelnen Lehrkraft aus Datenschutzgründen persönlich.

 

 

„Selbstständigkeit der Schüler“

 

 Zu Ihrer Anfrage: „einen Maßnahmekatalog zur Stärkung des eigenverantwortlichen und selbstständigen Arbeitens der Schülerinnen und Schüler“

Dies ist Bestandteil des Ganztagskonzeptes der Sek. I und dem Schulprogramm angehängt. Hinzu kommen die Konzeptionen zu zwei besonderen, fächerverbindenden Unterrichtsprojekten der Klassenstufen 8 und 9.

 

 

„Kontingentstundentafeln“

 

 Zu Ihrer Anfrage:… „Nutzungsmöglichkeiten der Jahresstundentafel/Kontingentstundentafel“

Die Möglichkeiten werden seit Jahren unter Verwendung der entsprechenden schriftlichen Vereinbarungen genutzt.

 

 

„Transparenz“

 

Zu Ihrer Anfrage: „…Die Schulleitung soll den Eltern die Prinzipien des Vertretungskonzepts transparent darstellen.“

Dies geschieht persönlich auf den entsprechenden Elternabenden und in den schulischen Gremien. Insgesamt werden die Konzepte auf der Homepage veröffentlicht. In besonderen Fällen gibt es einen Elternbrief.

 

Zu Ihrer Anfrage: „Längerfristige Vertretungen sollen den Eltern gesondert in geeigneter Form, schriftlich oder im Rahmen einer Elternversammlung, erläutert werden.“

[Siehe vorherige Anfrage]

 

Wir haben mit diesem hier vorgestellten Vorgehen gute Ergebnisse erzielt, die auch im Langzeitschema erkennbar sind. Dennoch werden die Prämissen permanent überprüft. Ein Vergleich sei außerdem mit Hilfe der digitalen „Schulporträts“ im Internet empfohlen

tl_files/artikel/oeffentlichkeit/schulprogramm/langzeitschema_vertretung_2015.jpg
 

Gymnasium auf den Seelower Höhen, 10.02.2015

Dr. O. Steinke

 

Anlage 1

Erfassung des Vertretungsunterrichts und des

     

Unterrichtsausfalls an Schulen in öffentlicher Trägerschaft

 

 

Berichtszeitraum:

       

Schulbogen für allgemein bildende Schulen,

1. Schulhalbjahr 2014/15

         

 

 

             

 

Schulform:

       

Name der Schule:

Gymnasium auf den Seelower Höhen

Gymnasium

       

Kreis / kreisfreie Stadt:

Landkreis Märkisch-Oderland

 

       

Schulnummer:

120686

 

 

 

             

 

 

 

 

 

 

 

Primar

Sekundar 1

gOst

 

             

 

Wegen Unterdeckung nicht im Stundenplan der Schule

 

 

 

 

             

 

laut Stundenplan zu erteilendes Stundensoll der Lehrkräfte an der Schule

 

7695

3268

 

Zur Vertretung anfallende Unterrichtsstunden

 

 

 

 

(möglicher Ausfall) insgesamt

 

 

351

100

davon wegen

       

 

 

 

 

Krankheit der Lehrkräfte

 

 

 

 

 

266

70

Lehrkräftemangel

 

 

 

 

 

 

 

Wahrnehmung von anderen Aufgaben,

 

 

 

 

63

23

insbesondere Klausuren, Prüfungen, Projekttage

 

 

Schulfahrten gemäß Nummer 1 der VV Schulfahrten

 

 

7

1

Fort- und Weiterbildung

 

 

 

 

 

10

4

Sonderurlaub

 

 

 

 

 

 

5

2

elementare Ereignisse

 

 

 

 

 

 

 

sonstige Gründe

 

 

 

 

 

 

 

 

             

 

Vertretene Stunden insgesamt

 

 

 

 

 

(verhinderter Ausfall) insgesamt

   

 

 

225

48

davon durch

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammenlegung von Klassen

 

 

 

 

 

 

 

Zusammenlegung von Kursen / Gruppen

 

 

 

 

 

Mehrarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

Nutzung der Vertetungsreserve durch Aufhebung von zusätzlichem Teilungs-, Förder- und Wahlunterricht

 

2

 

personengebundene Vertretungsreserve (und Ableistung von "Minusstunden" )

 

 

190

22

Vertretungseinsatz von Referendaren

 

 

 

 

14

4

selbstst. Schülerarbeit/Studienaufgaben

 

 

 

19

22

Nutzung des Vertretungsbudgets (Einstellungen) und "sonstige Maßnahmen"

 

 

 

 

             

 

ersatzlos ausgefallene Stunden insgesamt

 

 

 

in Stunden

 

126

52

 

 

 

in Prozent

 

1,64%

1,59%

 

Titel

Stufe

Zeit

Schwerpunktlernphase 1

alle

nach Herbstferien bis Beginn Weihnachtsferien (ca. 8 Wo.)

Schwerpunktlernphase 2

alle

nach Winterferien (Ausn. nur ggf. Rel.-phil.-woche) bis Osterferien (ca. 8 Wo.)

Kennenlernfahrt

7

Woche vor Herbstferien

Sprachenfahrt

10

Woche vor Herbstferien

Bildungsfahrt GOST

11 = Q1

Woche vor Herbstferien (Weimar)

Skilager

Q1

Woche vor Winterferien

Seminarfach

Q3

Abgabe der Arbeit Woche vor Herbstferien

Rel.-phil.-woche

Q1

Woche vor den Winterferien (Ausnahme s. o.)

Betriebspraktikum

9

vorletzte und letzte Woche vor den Winterferien (10 Tage)

Aprilnote

alle

ca. 11 Wochen vor Zeugnisausgabe (Warnzeiten)

Novembernote

7-Q1

ca. Ende der zweiten Schulwoche im November

Nachschreibetermine

Alle

Häufig  erster und dritter Mi eines Monats; 14.00 und 15.45 gestaffelt